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Gocher Nachlese (1)

von Christoph Krebel

Gocher Nachlese (2)

von Christoph Krebel

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Turnierberichte 2017: Straelen  BBEM  Meran  Schach960 
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Offenes Rapid-Turnier im Schach960

Leider fanden sich in diesem Jahr nur 9 Teilnehmer zum Weseler Schach-960-Turnier ein, so dass wir uns vor dem Start auf eine Verkürzung auf 5 Runden einigten.

Neben IM Mikhail Zaitsev nahmen vier weitere durchaus spielstarke Gäste teil, aus Wesel leider nur vier Teilnehmer, darunter immerhin drei Spieler aus der 1. Mannschaft. Qualitativ war die Veranstaltung sehr gut besetzt und es gab viele spannende Partien mit ungewöhnlichen Stellungsbildern.

IM Zaitsev wurde seiner Favoritenrolle gerecht und setzte sich souverän mit 5 aus 5 durch. Platz 2 ging an Thomas Dickmann, der es auf 4 Punkte brachte. Um den dritten Platz und den Jugendpreis mussten Stichkämpfe entscheiden. Jürgen Ebert (Viersen) verzichtete, also wurde Platz 3 zwischen Dieter Bohnes und Ingo Schilberg ausgespielt. Ingo setzte sich am Ende überraschend durch. Im Stichkampf um den Jugendpreis gewann Vincent Klugstedt das Borkener Duell gegen Marcel Boldrick.

Im nächsten Jahr machen wir auf jeden Fall mehr Werbung und weichen dem Esel-Rock-Festival aus.

(td, 18.06.2017)

Meran 2017

Nachdem wir am 4.5. bei Regenwetter losgefahren und angekommen sind, startete der Freitag sonnig. Und so war auch meine erste Partie gegen Angela Giesenberg. Mit Schwarz aus der Eröffnung nur das Läuferpaar herausgeholt, entstand eine komplizierte Stellung. Meine sympathische Gegnerin, die für Hansa Dortmund startet (DWZ 1484, ELO 1737) fühlte sich durch meinen weissfeldrigen Läufer wohl sehr genervt, weil er immer ihren Turm angriff. So opferte sie ohne Not einen Bauern. Nach einem ungünstigen Zwischenzug zeigte mir Fritz in der Analyse, dass die Partie zu meinen Ungunsten gekippt wäre. Weiß wollte aber den Läufer, den ich dann günstig tauschen konnte. Sie verlor dann direkt 2 weitere Bauern. Einmal hatte sie noch Gegenchancen, aber wieder sah sie die Ressourcen in der Stellung nicht. Am Ende standen ungleiche Läufer und je ein Springer und Turm bei 3 Mehrbauern für mich. Der letzte Zug von ihr stellte einzügig den Turm ein.

6.5. Runde 2 schon früh gegen die Nr. 3 der Setzliste, Ausrichter und spielender Schiedsrichter mit einer Elo von jenseits 2100. Ungewohnte Eröffnung mit d4 und b5! Ich habe dann einen Bauern verloren auf d4 aber eine total komplexe Stellung erhalten und immerhin einen Zug gefunden, der meinen Gegner überraschte. Letztlich setzte er sich durch, wobei ich kurz vor Ende die Überraschung verpasste, als ich eine eingestellte Figur nicht nahm. Blackout nach der schwierigen Partie. Allerdings hatte mein Kontrahent einen Zug vorher einen leichten Gewinn verpasst, als er eine Drohung überbewertete und einen Damentausch anbot. Das entstandene Endspiel mit dann 2 Bauern weniger war anschließend hoffnungslos.

7.5. Nach einer morgendlichen Wanderung nach Schenna musste ich in der dritten Runde erneut gegen Hager (DWZ 1740) spielen. Vor 2 Jahren hatte ich ebenfalls in der 3. Runde gegen ihn mit Weiß einzügig in guter Stellung einen Turm und damit die Partie weggestellt. Heute lief es zunächst ganz gut, aber wieder einmal nicht die besten Züge gefunden und am Ende hatte ich einen entfernten Freibauern in einem Damenendspiel mit meinem Springer gegen seinen Läufer. Sein zentraler Mehrbauer war zunächst schneller und er kam in eine günstige Stellung, wo er mindestens Dauerschach geben oder einen Bauern haben konnte. Er versuchte allerdings auf Matt zu spielen, was bei sorgfältigem Spiel dazu führte, dass mein König über das ganze Mittelfeld in seine Stellung wanderte. Am Ende hatte ich ein Endspiel mit den Leichtfiguren und konnte in einem Blitzfinale mit Dame gegen Läufer und Bauern mattsetzen. Restzeit bei mir 1,5 und bei Hager 4,5 Minuten.

8.5. In der vierten Partie das dritte Mal Schwarz. Diesmal gegen Dr. Dirk Seifert (DWZ 1917/ELO 2056): In der Eröffnung etwas ambitioniert gespielt und stand eine Zeitlang gedrückt. Er versuchte mit Gewalt etwas gegen den König zu unternehmen, vernachlässigte aber die Entwicklung auf dem Königsflügel. Ich konnte mich dann gut befreien und ihm vorübergehend 2 Doppelbauern verpassen. Es gab dann ein Doppelturmendspiel, wo ich eine Stellung fehl einschätzte, so dass es am Ende beim Remis blieb.

9.5. Mit Weiß gegen Meul. Er kannte die Eröffnung gut, weil er sie selbst spielte. Wahrscheinlich ausgeglichen, bekam ich nach 18 Zügen das erste Remisangebot. Gegen einen 1786er DWZ wollte ich aber noch etwas spielen und verkomplizierte die Stellung. Am Ende hatte ich dann, nachdem ich einen möglichen Bauerngewinn übersehen hatte, ein Endspiel mit gutem gegen schlechten Läufer und ungleicher Bauernverteilung auf den Flügeln. Wie schon in der 2. Partie kamen die zentralen Bauern schneller in Gang. In einer schwierigen Stellung hatte ich zwar einen Bauern gewonnen, aber zu Lasten eines gedeckten Freibauern. Ich sah eine vernünftige Fortsetzung nicht und opferte meinen Läufer für die beiden Bauern und lenkte in ein Endspiel mit 5 gegen 2 Bauern über. Es gelang mir zwei verbundene Freibauern zu schaffen, aber der gegnerische König kam rechtzeitig heran. Remis.

10.5. Übrigens stammen die Bilder auf der Meraner Seite von ChessOrg vom morgendlichen Ausflug mit 17 Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf dem Hirzer. Fast 2000 Meter hoch wurden die Fotos gemacht. Kommentar des Hüttenwirtes, den man beim Schachspiel mit Drosson sehen kann (ältester Teilnehmer des Turniers mit 87! Jahren): Wenn Ihr auf den Zaun steigt, seid Ihr auf 2000 Meter!

Über die Partie am Nachmittag decke ich den Mantel des Schweigens. Mein Gegner kam von den Niederländischen Antillen mit Elo 2086. Verschachtelte Stellung mit einem schwarzen Springer meines Kontrahenten auf e4. Ich tauschte meinen Läufer dagegen, öffnete mit f3 die Stellung und dann kam sein Läuferpaar zur Geltung. Ich überlegte dann lange am 32. Zug…… bis ich die Zeit überschritt Überhaupt nicht auf die Uhr geachtet. Schade. Fritz bewertete die Schlussstellung mit 0,00.

11.5. Heute sicher gegen Kurt Reinke (DWZ 1601) gewonnen. Aber was man hier vorgesetzt bekommt. 1. d4-Sf6, 2. g4?! Bei größerer Spielstärke wäre es spannender geworden, so aber nach Damen und Läufertausch einen Springer auf d3 platziert, der die ganze Stellung lähmte und die Seiten des Brettes trennte, so dass ich auf dem Damenflügel 2 Bauern gewinnen konnte. Fritz zeigte gegen den netten älteren Herrn die ganze Zeit mehr als eine halbe Bauerneinheit für mich.

12.5. Etwas Glück bei der Auslosung bescherte mir in der vorletzten Runde mit Hansch aus Berlin (DWZ 1771, ELO 1904) einen schlagbaren Gegner. Die Anstrengungen des Turniers zeigten sich nicht bei mir, aber Hansch stellte im 10. Zug bereits eine Figur ein. Ein krasses Übersehen einer Doppeldrohung. Es sollte aber 71 Züge bis zu meinem Sieg dauern. Zwischenstationen: Tausch der Figur gegen Bauer und Qualität. Abwicklung in ein Turmendspiel mit zwei verbundenen Freibauern, durch eine kleine Unachtsamkeit wurde es zu einem Turmendspiel mit g- und b-Bauern mehr für mich, das ich technisch dann einwandfrei löste.

13.5. In der letzten Runde musste ich gegen einen weiteren Vertreter der Familie Seifert spielen, aber nicht gegen den FM, der zu dieser Zeit das Turnier bereits mit einem Punkt Vorsprung anführte. Sein Bruder Frank hatte aber eine ELO Zahl von 2135 und war ein starker Gegner, der aber im Turnier auch einige Schwächen gezeigt hatte. Aus der Eröffnung kam ich mit Schwarz einigermaßen heraus, musste aber mit einem schlechten gegen einen guten weißfeldrigen Läufer spielen. Einen Einbruch auf der offenen a-Linie konnte ich nach doppeltem Turmtausch noch verhindern, machte aber im 26. Zug einen groben Fehler, der mich absehbar in eine absolute Zwangslag bringen würde oder aber ein recht schnelles Matt drohte. Das wollte ich mir gegen diesen Spieler nicht zeigen lassen. So wurde ich mit 5 aus 9 Punkten 13. (geteilter 10.-13. mit der schlechtesten Wertung). Die beiden FM siegten verdient.

(ud, 14.05.2017)

Bezirksblitzeinzelmeisterschaft

Großer Erfolg für Niklas Jacobi

Bei der BBEM in Dinslaken gelang Niklas Jacobi mit dem zweiten Platz hinter dem "unschlagbaren" IM Christof Sielecki (Dinslaken) eine faustdicke Überraschung. Er ließ dabei mehrere wesentlich höher eingeschätzte Spieler hinter sich, u.a. Martin ten Huf (Hünxe), Thomas Dickmann (Wesel), Mario Schubert (Kamp-Lintfort), Frank Hamann und Hans-Dieter Ollesch (beide Dinslaken).

Das gute Weseler Ergebnis komplettierte Thomas Dickmann mit dem dritten Platz.

(td, 13.05.2017)

Internationales Schnellschachturnier Straelen

Dies war ein super Straelen Wochenende! :-)

2.Platz in der Vereinswertung!!!

 

Ergebnisse und Teilnehmer in aller Kürze:

Markus Müller 2.Platz C-Gruppe

Avdi Rama 2.Platz D-Gruppe

Michael Schleich 3.Platz D-Gruppe

Niklas Jacobi 1.Platz U16

Harald Wiens 3.Platz U16

Aaron Bermann 7.Platz U14

Fabian Elias Datta 10.Platz U10

 

Auch alle anderen Teilnehmer haben gut abgeschnitten:

Ulrich Dimmek Senioren,

Erwin Rudi B-Gruppe,

Berthold Plischke, Michael Wilke und Krzysztof Szczepanski C-Gruppe,

Maximilian Putzmann und Michaela Sauerland E-Gruppe,

Luca Noel Sauerland U14,

Nicole Wiens und Jakob Sträßner U12,

Felix und Moritz Hetzel U10.

 

Danke an alle Fahrer!

 

Katernberg hat leider zum zweitenmal den Wanderpokal gewonnen.

Wesels letzter Sieg war im Jahr 2013.

Auf gehts!!!  ;-)

(ms, 10.01.2017)

Nachtrag

Die Veranstalter vom Straelener Schnellschachturnier haben eine Rundmail geschickt. Der verlinkte Artikel der RP ist auch interessant, inklusive Erwähnung unserer erfolgreichsten Spieler und eines wunderhübschen Bildes von Michael.   :-)

(ob)
Liebe Schachfreundinnen und Schachfreunde,
das 28. Straelener Schnellschachturnier haben wir trotz widriger Wetterverhältnisse erfolgreich durchführen können. Wir möchten uns auf diesem Weg bei den teilnehmenden Vereinen und zahlreichen vereinslosen Spielerinnen und Spielern bedanken, die vielfach schon seit vielen Jahren an dem Turnier teilnehmen.Verschiedene Zeitungen haben über das Turnier ausführlich berichtet, z.B. die Rheinische Post in der Ausgabe vom 28.1.2017.
Für unseren Verein haben auch diesmal Planung, Organisation und Durchführung des Turniers einen erheblichen Aufwand bedeutet. Die positiven Rückmeldungen bestärken uns aber immer wieder, dieses Turnier weiterzuführen. So werden wir im nächsten Jahr voraussichtlich am 7. Januar 2018 das 29. Straelener Schnellschachturnier ausrichten. Wir würden uns sehr freuen, wenn wieder zahlreiche Vereine und Einzelspieler den Weg nach Straelen finden.
Über die Einzelheiten werden wir ab Oktober 2017 auf unserer Webseite (www.schachclub-straelen.de) informieren.
Wir wünschen Euch ein erfolgreiches Jahr 2017.
Mit herzlichen Grüßen aus Straelen
Sven Hendriks
Vorsitzender des Schachclubs Straelen 1956 e.V

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