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Gocher Nachlese (1)

von Christoph Krebel

Gocher Nachlese (2)

von Christoph Krebel

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Bericht von der 20. Offenen Internationalen Bayerischen Meisterschaft in Bad Wiessee

Krzysztof und ich reisten mit dem Auto in der Nacht zwischen 2 und 9 Uhr an, machten einen ersten Spaziergang am See, und checkten um 10:30 Uhr in der Pension Birkenhaus ein. Danach erstmal ein paar Stunden geschlafen und um 15:00 Uhr ging's los Richtung Wandelhalle, dem Austragungsort der 20. OIBM. Um 15:30 gab es eine große Eröffnungsfeier mit Blasmusik und Vorträgen lokaler Politgrößen. Turnierdirektor Leckner führte in das Turnier ein und der eigens aus Ulm angereiste Turniermitbegründer "Schachlegende" GM Artur Jussupow wünschte allen Teilnehmern viel Glück.

Bad Wiessee ist neben dem Vienna Open das größte Turnier, an dem ich je teilnehmen durfte. Eingebettet in eine märchenhafte Urlaubslandschaft, herausragend organisiert von Horst Leckner und seinem Team. Internetübertragung der Top-Partien, kaltes und warmes Buffet, Rahmenprogramm mit Filmabend, bayerischem Abend und Simultanveranstaltung von U16 Weltmeister Roven Vogel. Dazu mit der Wandelhalle ein schöner Spielsaal, der allen 475 Teilnehmern ausreichend Platz bot. Mehr geht nicht.

Runde 1:

Vor Turnierbeginn lief ich meinem alten Weggefährten Joachim Hendrix in die Arme. Er lebt jetzt in der Nähe von Köln und spielt seit ein paar Jahren wieder Schach. Austausch alter Erinnerungen von deutscher Jugendmannschaftsmeisterschaft bis zu einer Tramp-Tour nach Delmenhorst, wo wir vor mehr als 30 Jahren Christoph Serrer bei der deutschen Jugendmeisterschaft angefeuert haben. Das waren noch Zeiten.

Um 16.30 Uhr begann die erste Partie. Die Reise steckte noch in den Knochen. Ich startete mit einem Pflichtsieg gegen U12 Talent Eva Ibrahim aus der Tegernseer Schachschule. Der dortige Verein hat 120 Kinder und Jugendliche! Die Partie wurde nach meiner zu optimistischen Eröffnungsbehandlung viel spannender als mir lieb war, zwischenzeitlich stand ich schlechter.

Krzysztof gelang ein Einstand nach Maß. Überraschungssieg gegen die Deutsche U14-Vizemeisterin Annmarie Mütsch (ELO 2140, DWZ 2108) nach sauberer Partieanlage und fehlerhafter Stellungseinschätzung der Gegnerin.

Runden 2-4:

In Erinnerung ist mir ein wunderschöner Urlaub mit Wanderungen auf die Aueralm und Seilbahnfahrt auf den Wallberg. Krzysztof war mit Sandalen unterwegs und hängte mich beim Almaufstieg dennoch locker ab. Er hat eine gute Kondition und viel Bergerfahrung aus seiner niederschlesischen Heimat.

Die Partien waren weniger erfreulich. Krzysztof hatte 3 sehr starke Gegner (ELO-Schnitt 2100) und war immerhin zweimal dicht an einer Punkteteilung dran. In Erinnerung ist mir noch seine sehr knappe Niederlage gegen den Salzburger Klaus Jürgens, bei der er eigentlich alles sah, aber in der Partie trotzdem zu früh eine Qualität opferte.

Ich verlor in Runde 2 nach einer zu optimistischen Eröffnungsbehandlung ein scharfes Gefecht gegen Thomas Becker (ELO 2143) und stellte in Runde 3 gegen Steffen Ranft (ELO 2124) in etwas besserer Stellung einen Bauern ein. Wahrscheinlich immer noch Remis, aber er sah dann einfach mehr als ich. In Runde 4 folgte ein wackeliger Pflichtsieg gegen Yvonne Hapke (ELO 1783), bei dem ich zweimal einen einzügigen Gewinn ausließ und zum Schluss ein ausgeglichenes Turmendspiel gewinnen musste. Das war kein gutes Schach von mir.

Runde 5:

Ich beschließe, mich ab sofort voll auf Schach zu konzentrieren und es geht aufwärts.

Krzysztof sagte mir vor dem Turnier, dass hier fast nur alte Leute spielen würden. Ich bekam meinen zweiten 12-jährigen Gegner und der war richtig stark. Friedrich Grunert (ELO 1659, DWZ 1721) aus München spielte gegen meinen ruhigen c4-Aufbau anfangs sehr gut, übersah aber im Mittelspiel einen kleinen Trick, mit dem ich mir einen strukturellen Vorteil verschaffen konnte, der zum Gewinn der Partie genügte.

Krzysztof spielte eine haarsträubende Partie gegen einen 14-jährigen. Zuerst hatte er gigantischen Eröffungsvorteil, ließ einen Damengewinn aus und geriet nach einem weiteren Fehler mit zwei Bauern in Rückstand. Mit aktivem Spiel hielt er die Balance und fand nach einem gegnerischen Zeitnotfehler eine schöne Gewinnkombination mit Damenopfer. Unglaublich!

Runde 6:

Ich spielte ein kurzes und ereignisloses Schwarzremis gegen Peter Schönberger (ELO 2094) und war zufrieden, mal gegen einen guten Gegner nicht verloren zu haben und bei den Großmeistern kiebitzen zu dürfen. Das Finish von GM Nisipeanu gegen GM Vorobiov war ein Genuß.

Krzysztof spielte gegen Jörg Wiendieck (ELO 1960) dafür eine der drei längsten Partien des Tages. Es gabe zwischendurch von beiden Seiten mehrfach Remisangebote, die aber abgelehnt wurde, weil der andere sich gerade im Vorteil wähnte. Schließlich erreichte Krzysztof ein Turmendspiel mit g+f-Bauern gegen g-Bauern, bei dem der gegnerische König abgeschnitten war. Sehr kompliziert und ich habe immer noch nicht verstanden, ob er auf Gewinn stand oder nicht. Er erzielte jedenfalls nach über 70 Zügen entscheidenden Vorteil und vergab diesen ein paar Züge später mit einem dummen Zug, so dass es doch nur ein Remis wurde.

Der bayerische Abend geriet für uns aufgrund der langen Partie etwas kürzer als geplant, es war aber noch Platz für uns da und der Abend war mit Haustischmusi, gutem Essen und interessanten Gesprächen sehr schön. Unser Tischgefährte Herbert Dietzsch aus Pirmasens war ein sehr angenehmer Gesprächspartner und wir landeten später noch gemeinsam auf einen Absacker an der Hotelbar.

Runde 7:

Das Wetter wurde schlechter. Nachmittags erster Regen, also Zeit für Schach. Bislang hatte ich noch keine Bäume ausgerissen, in dieser Runde gelang es mir immerhin einen Bäuml (ELO 2095) umzuhauen. In einer taktisch anspruchsvollen Partie kam ich früh mit einer Kombination in Vorteil (T+3B gegen L+S), hatte die Partie damit aber noch lange nicht gewonnen. Beide Seiten verfügten in einem scharfen Endspiel über weit vorgerückte Freibauern, beide mussten Material geben, um diese zu stoppen. Zunächst ich einen Läufer, dann er einen Läufer, dann ich einen Turm. Es blieb ein Endspiel mit 2 Bauern gegen einen Springer, dass aufgrund seiner unglücklichen Königsposition für mich gewonnen war.

Krzysztof hatte derweil mit Stefan Walter (ELO 1988) den nächsten Favoriten am Rande der Niederlage, schätzte das ungleiche Läuferendspiel aber zu Unrecht als remislich ein und stimmte einer Punkteteilung zu. Das hätte man durchaus noch auf Gewinn spielen können.

Runde 8:

Nachts hatte es etwas geschneit und mit Schwarz hatte ich gegen Philipp Germer (ELO 2163) eine schwere Aufgabe zu lösen. Beim Übergang ins Mittelspiel wählte ich einen verkehrten Plan und konnte froh sein, nicht mehr als einen Bauern zu verlieren. Er verstärkte seine Stellung systematisch, aber wir waren beide in Zeitnot und es gab in einem damenlosen Mittelspiel noch taktische Ressourcen. Im 35. Zug opferte ich eine Figur für eine letzte Falle und er griff im Bestreben den sichersten Gewinnzug zu machen daneben. Danach konnte ich die Partie retten und hätte nach einem weiteren unglücklichen Zug von ihm sogar noch gewinnen können. Aber wenn du gerade von den Toten auferstanden bist ist es schwer, in Zeitnot gegen einen stärkeren Gegner das sichere Remis auszuschlagen und ein Sieg wäre nach diesem Spielverlauf auch zuviel des Guten gewesen. Ich wählte also das sichere Remis und ließ mir zu Hause vom Computer den Gewinn zeigen.

Krzysztof vergeigte seine Partie sang und klanglos und war zum ersten Mal in diesem Turnier überhaupt nicht zufrieden.

Runde 9:

Kurz vor der Partie kam Krysztof mir lachend entgegen, weil an seinem Brett 4 Italiener seinen Namen studierten und vergeblich versuchten, ihn richtig auszusprechen. Danach war aber Schluss mit lustig. Der ältere Herr Mircoli war vor 10 Jahren noch auf 1900er Niveau, hatte seitdem aber 300 Punkte verloren. Er spielte nicht fehlerfrei, aber schnell und mit sehr gutem Stellungsgefühl. Krzysztof geriet früh unter Druck und verlor nach einem Rechenfehler eine Figur und trotz langer Gegenwehr schließlich auch die Partie.

Mein Gegner Jörg Heimerdinger (ELO 2147) begrüßte mich mit den Worten: "Waren Sie das, der gestern das brilliante Lf3 rausgehauen hat?". Nanu, seit wann interessiert sich denn jemand für meine Partien? Es stellte sich heraus, dass er ein Trainingskollege und Reisepartner meines gestrigen Gegners ist, der ihm die Partie gestern Abend gezeigt hatte. Er war also gewarnt. Unsere Partie verlief dann eher unspektakulär. Ausgeglichener Eröffnungsverlauf, beide Seiten riskieren nicht viel und nach 17 Zügen nimmt er mein Remisangebot an.

Sportliches Fazit:

Wir sind zufrieden. Der Urlaub war sehr schön und auch schachlich war alles okay.

Krzysztof begann sehr stark und hatte seinen Höhepunkt bereits in der ersten Runde, baute gegen Ende des Turniers aber leider ab. Die beiden letzten Partien verdarben ihm ein herausragendes Ergebnis, aber seine 3 Punkte reichten angesichts der starken Gegnerschaft immerhin noch zum Gewinn von 8 ELO und 21 DWZ-Punkten. An guten Tagen kann er auf 2100er-Niveau mithalten. Platz 386 ist unwichtig, die ersten 7 Partien waren ausgezeichnet.

In der Endabrechnung kam ich mit 5,5 Punkten aus 9 Partien auf Platz 120. Weit entfernt von den Preisrängen, aber genauso weit über den Erwartungen (Setzlistennummer 227) und immerhin einen halben Zähler vor GM Lev Gutman, der ein ganz schlechtes Turnier spielte. Nach einem unglücklichen Start konnte ich mich im Verlauf des Turniers steigern und blieb die letzten 6 Runden ungeschlagen. Die Qualität meiner Partien war in den ersten 4 Runden schrecklich, in der zweiten Turnierhälfte völlig in Ordnung. Auf einen Zugewinn von 16 ELO und 7 DWZ-Punkten hätte ich nach der dritten Runde nicht mehr zu hoffen gewagt.

Siegerehrung:

Krzysztof und ich blieben wegen der Siegerehrung eine Nacht länger und das war eine gute Entscheidung. Die Feier fand nach zünftiger bayerischer Art mit Freibier und Hausmusik statt, und wieder war die örtliche Politprominenz zahlreich vertreten. Es fand sich auch Zeit für das eine oder andere Gespräch mit Großmeisterbeteiligung. Bei uns am Tisch hatten wir den Berliner GM René Stern, nebenan saß die junge indische Delegation um die GM Gupta, Lalith und Bopal, die nach einem erfolgreichen Turnier sichtlich Spaß an der Abschlussfeier hatten. Ein paar Tische weiter friedlich vereint Turniersieger Alexander Areshchenko aus Weißrussland und der Zweitplatzierte Liviu-Dieter Nisipeanu mitsamt Ehefrau, mit denen wir auch ein paar Worte gewechselt haben. Alles ganz natürliche und symphatische Menschen, nur am Schachbrett sind sie anders als wir Normalsterblichen.

Ausblick:

Im nächsten Jahr wird es einige Veränderungen im Turnier geben, aber auch die 21. Auflage ist mit Sicherheit eine Reise wert. Die Organisation wird von GM Sebastian Siebrecht übernommen, der sich bereits bei anderen Veranstaltungen einen guten Namen erworben hat und in das diesjährige Turnier voll eingebunden war. Die Wandelhalle wird leider zu einem Hotelkomplex umgebaut und steht nicht mehr zur Verfügung. Mit Gut Kaltenbrunn im Nahe gelegenen Gmund wurde jedoch ein adäquater Ersatzort gefunden.

Krzysztof und ich würden gerne wieder mitspielen und haben uns den Zeitraum vom 28.10.-05.11.2017 schon einmal vorgemerkt.

(td, 08.11.2016)

Bericht von der 28. Deutschen Senioren-Einzelmeisterschaft

Da stand ich also dort, vor dem herabgekommenen Gebäude des Niederhausener Bahnhofs, auf der Suche nach einem Taxi, das mich zum Hotel Ramada hätte fahren können. Ein weiterer Schachspieler gesellte sich, zusammen mit seiner Ehefrau, zu mir, und nach verschiedenen Telefonaten und einer Wartezeit von gut 20 Minuten saßen wir endlich in einem Taxi, das uns die fünf Minuten zum Hotel hinauffuhr. Den Weg zum Ortskern werde ich in den nächsten Tagen in jeweils knapp einer halben Stunde einmal über die Asphaltstraße, danach aber über verschiedene schöne Waldwege zurücklegen. Wobei das mit dem Ortskern so eine Sache ist: Er wird gebildet von einem großen Rathaus mit einem ebenso großen, aber menschenleeren Vorplatz. Eine Fußgängerzone werde ich in Niedernhausen genauso wenig finden wie Ansichtskarten, die ich meinen Enkelinnen hätte schicken wollen.

Im Hotel hatte ich ein Appartement gebucht, in dem ich ein sehr gutes Bad und eine ausgezeichnete Matratze, aber keinerlei Küchenutensilien vorfand. Auf Nachfrage bei der Rezeption erhielt ich als "Küchenbox" eine Plastikkiste mit Geschirr, Besteck und Töpfen. Ein Fernseher erlaubte es mir, bei Olympia auf dem Laufenden zu bleiben, auch wenn ich ihn allabendlich gegen 22:30 Uhr abschaltete.

Hotelleitung und Personal kümmerten sich stets freundlich und liebevoll um uns Schachspieler; täglich boten sie im langen, breiten Flur vor dem Turniersaal (der, wie auch der Analyseraum, ausgezeichnet für das Turnier geeignet war) kleine Speisen und Getränke an, die auch erschwinglich waren. Dagegen waren die Kosten im Restaurant mit z.B. 15€ für ein Frühstück, 5€ für eine Flasche Mineralwasser oder 3,50€ für ein 0,2l-Glas Apfelschorle überteuert. Aber Aldi war nur 15 Minuten Fußweg entfernt, und die Pizzeria, in der sich Abend für Abend Schachspieler zu einem preiswerteren Essen einfanden, auch.

...

(ck, 24.08.2016)

Offenes Weseler Sommerturnier

SiegerehrungRunde 1

Das Sommerturnier begann am 22.7. Der Austragungsmodus (Keizer-System) lässt es zu, noch zu einem späteren Zeitpunkt einzusteigen oder mal eine Runde auszusetzen. Es geht nur um den Spaß, nicht um DWZ-Punkte.

In der ersten Runde fanden 7 Partien statt. Im Spitzenspiel gewann Dieter Bohnes gegen Martin ten Huf, in der längsten Partie rettete sich Thomas Dickmann gegen Mirko Kupinski in ein etwas glückliches Remis.

Runde 2

Nach der zweiten Runde führen überraschend Jan Hagenbeck-Hübert und Paul Gidinceanu. Alle Favoriten mussten bereits Federn lassen.

Runde 3

In der dritten Runde endete das Spitzenspiel zwischen Dieter Bohnes und Mirko Kupinski remis. Das Hünxer Lokalderby gewann Martin ten Huf gegen Robert Link.

Runde 4

Dieter Bohnes übernahm mit einem Sieg gegen Ivan Brajlkovic die Führung. Robert Link besiegte Mirko Kupinski und rückte auf den zweiten Platz vor.

Runde 5

Dieter Bohnes besiegte in der letzten Runde Paul Gidinceanu und sicherte sich den Turniersieg. Der zweite Platz ging an Robert Link (Hünxe), der gegen Oskar Braun remisierte. Mirko Kupinski schlug Martin ten Huf und wurde Dritter.

Der Jugendpreis ging an Ben Hagenbeck-Hübert (SV Grimma).

(mk & td, 29.08.2016)

Offenes Rapid-Turnier im Schach960 in Wesel

Im Schach960 wird die Grundaufstellung der Figuren vor dem 1. Zug ausgelost. Gegenüber dem klassischen Schach entstehen neue Stellungsbilder und Eröffnungstheorie spielt keine Rolle. In diesem Jahr versuchten 14 Teilnehmer ihr Glück, darunter 4 Spieler aus der ersten Mannschaft. Die weiteste Anreise hatten die Nachwuchstalente Leander Maass und Justin Gjata aus Hagen.

Dieter Bohnes ging als Favorit in das Turnier, musste aber bis zum Schluss kämpfen. Nach der 5. Runde lag Christian Schumann in Führung, verlor jedoch in der 6. Runde ein heisses Gefecht gegen Oskar Braun und wurde am Ende Zweiter. Damit war der Weg frei für Dieter, der als Einziger ungeschlagen blieb und lediglich zweimal remisierte. Ein sehr starkes Turnier spielte Niklas Jacobi, der u.a. Oskar Braun und Ingo Schilberg besiegte und mit 5 Punkten überraschend den 3. Platz erspielte. Neben den Preisen für die drei Erstplatzierten gab es noch einen Jugendpreis, den Markus Müller knapp vor Leander Mass gewann. Markus glückte immerhin ein Sieg gegen Thomas Dickmann, Leander begann mit drei Niederlagen und gewann dann 4 Partien hintereinander (u.a. gegen Ingo Schilberg).

Allen Beteilgten hat es viel Spaß gemacht und Oskar versprach bei der Siegerehrung, das Turnier auch im nächsten Jahr wieder auszurichten.

(td, 19.06.2016)

Offene Gemeindemeisterschaft Hünxe

Ergebnisse auf der Seite des TV Bruckhausen unter "Spielbetrieb", "Gemeindeturnier".

(td, 06.01.2016)

Internationales Schnellschachturnier Straelen

Erwin RudiErwin Rudi spielte ein starkes Turnier und gewann die C-Gruppe mit 5,5 Punkten aus 7 Partien. Die anderen 17 Weseler Teilnehmer kämpften in ihren Gruppen um die goldene Ananas oder gar gegen die rote Laterne. Markus Müller, Arne Schlabes, Luca Sauerland kamen in ihren Gruppen zumindest in die Nähe der Top 10, hatten aber kein Glück. Für andere war es das erste große Turnier und es war klar, dass man da noch Lehrgeld zahlen musste.

Ulrich Dimmek holte als 10. in der Seniorenklasse den einzigen weiteren Weseler Punkt, und der wurde - passend zum sportlich verkorksten Turnier - bei der Berechnung der Mannschaftspunkte versehentlich einem anderen Verein zugerechnet. Es spielte keine Rolle, wir waren als Team nicht gut in diesem Jahr und kamen noch nicht einmal in die Nähe eines Mannschaftspreises. Beim nächsten Mal ist also viel Luft nach oben.

Ein großes Lob geht erneut an die Organisatoren, die die Lage im Turniersaal und am Buffet jederzeit gut im Griff hatten.

(td, 06.01.2016)

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