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Mannschaften

Saison 2017/18

Zum aktuellen Bericht aus der Verbandsliga Verbandsklasse Bezirksliga Bezirksklasse Viererpokal

Hinweis: Die eigenen Tabellen werden nach dem offiziellen Meldeschluss Anfang August um die Namen der Spieler ergänzt.

Verbandsliga Niederrhein, Gruppe 2

10.12.17 (Runde 4): SV Wesel - SG Solingen 28 4:4

Die Erste bewies eine gute Moral und erkämpfte sich nach 1,5:3,5 Rückstand noch ein Unentschieden.

Angesichts einer Schlechtwetterwarnung hatten Jan und Olav am Vorabend abgesagt und gegen Mittag setzte tatsächlich ein dichtes Schneetreiben ein. Mit Sommerrädern wäre die Autofahrt zum Roulette geworden. Manuel sprang kurzfristig ein, Brett 1 mussten wir freilassen - 0:1. Keine guten Vorzeichen für den Kampf gegen den Tabellenführer.

Die Partien verliefen zunächst sehr ausgeglichen. Manuel verbrauchte bereits in der Eröffnung viel Zeit, Mirko stand passiv, Christoph dafür etwas bequemer. Es sah nach einem langen Tag aus.

Mirko war nach ungefähr zweieinhalb Stunden als Erster fertig. Mit dem Remis konnte er sehr zufrieden sein. Christoph hatte derweil einen Bauern gewonnen, Manuel dafür einen verloren und überdies eine sehr schlechte Stellung. Martin inzwischen eine Qualität geopfert und dafür starkes Spiel mit einem sehr aktiven Läuferpaar bekommen. Nach 3 Stunden musste Manuel aufgeben - 0,5:2,5. Es sah nicht gut aus. Niklas Partie endete nach einem taktischen Scharmützel in einem völlig ausgeglichenen Turmendspiel und es hieß bald 1:3.

Ich hatte in ausgeglichener Stellung ein Remisangebot abgelehnt und konnte mir tatsächlich Angriffschancen erarbeiten, übersah dann aber in Zeitnot ein gegnerisches Figurenopfer, nach dem es Remis durch Dauerschach wurde. Der Computer zeigte mir hinterher, dass ich 2 Züge lang auf Gewinn stand, aber die richtige Fortsetzung war unter Zeitdruck schwer zu finden.

Nach der Zeitkontrolle lagen wir somit 1,5:3,5 hinten, hatten aber noch Hoffnung.

Martin hatte inzwischen die Qualität zurückgewonnen und einen Bauern erobert, allerdings wies die Stellung in einem Turmendspiel mit ungleichen Läufern starke Remistendenzen auf. Bei Dieter stand nach sehr ausgeglichenem Partieverlauf inzwischen ebenfalls ein Turmendspiel mit ungleichen Läufern und einem Mehrbauern auf dem Brett, welches noch stärker nach Remis aussah. Wenigstens bei Christoph war Positives zu vermelden. Er konnte seinen Turm zum richtigen Zeitpunkt tauschen und gewann im Bauernendspiel.

Die Partien von Martin und Dieter gingen über die volle Distanz und es wurde zum Schluss bei knapper Bedenkzeit noch einmal richtig spannend. Dieter hätte nach einem gegnerischen Fehler mit einem taktischen Trick eine Figur gewinnen können, übersah dies aber und nach Generalabtausch blieb kein Material mehr übrig. Remis und 3:4. Martin hingegen hatte es geschafft, die ungleichen Läufer zu tauschen und in ein kompliziertes Turmendspiel mit 3 gegen 2 Bauern am Königsflügel abzuwickeln, dass für den Gegner sehr unangehm zu verteidigen war. Martin zwang den gegnerischen Turm mit Mattdrohungen auf die Grundreihe und konnte schließlich in ein technisch gewonnenes Endspiel K+T+f-Bauer gegen K+T abwickeln, welches er trotz knapper Zeit sicher verwertete.

Am Ende also ein gerechtes 4:4, fast wäre es sogar noch ein Sieg geworden. Hoffentlich sind bei dem dichten Schneetreiben alle wieder heil zu Hause angekommen.

(td)

Verbandsklasse Niederrhein, Gruppe 3

14.01.17 (Runde 5): TV Witzhelden - SV Wesel II 4:4

Mit 7 Mann ein 4:4 in Witzhelden geholt!

Letztlich war es ein Erfolg, auch wenn vielleicht mehr drin war. Mit Ingo, Krzystof und Bert fehlten gleich 3 Stammspieler und aus der 3. Mannschaft sagten viele ab. Umso wichtiger waren die Zusagen von Moritz und Michael. Da Witzhelden mit dem bärenstarken Markus Balduan einen Spieler mit 2265 an Brett 1 hatte, ließen wir dieses natürlich frei. Als er bemerkte, dass wir nur zu 7. waren, schlug er vor, das erste Brett mit einem nichtanwesenden Spieler zu besetzen, da auch sie einen Ersatzspieler einsetzen mussten. Ein faires  Angebot, das ich aber ablehnte, da wir schon beide unsere Mannschaftsaufstellungen abgegeben hatten. Zudem rechnete ich mir mehr Chancen aus, wenn wir an unsere strategischen Plan festhalten würden, der davon ausging, dass wir nur eine Niederlage noch einkalkulieren mussten. Ich hatte die Hoffnung, dass wir unsere Spielstärke an den Brettern 3-5 ausnutzen und evtl. knapp siegen könnten.

Zuerst lief es auch ganz gut, denn nach 1 Stunde konnte Moritz, der ja wenig Spielpraxis hat, remis machen. Dann gewann Erwin in einem schön geführten Königsangriff. Ich war gut mit Schwarz aus der Eröffnung gegen Förtsch (DWZ 2007) herausgekommen, nach einer stellungmäßigen Fehleinschätzung musste ich allerdings mit einem vereinzelten Bauern in eine Doppelturm-Springer-Endspiel einwilligen. Matthias hatte mutig gespielt, aber eine schwer einzuschätzende Stellung erhalten. Auch Niklas und Michael hatten jeweils gute Stellungen auf dem Brett. Bei der Analyse auf dem Nachhauseweg entdeckte Niklas 3 mal klare Gewinnfortsetzungen, die er in der Partie aber falsch einschätzte und nicht realisierte. Manuel bekam ein Remisangebot, das er aber nach Rücksprache mit mir ablehnte. Er stand zwar etwas gedrückt, aber wir wissen ja, dass er mit diesem Stellungstyp hervorragen umgehen kann. Dann gewann Matthias Dame für Turm und Leichtfigur und anschließend durch einen Dreifachangriff auf alle verbleibenden Figuren eine davon. Wenige Züge später brachte er uns mit 2,5 zu 1,5 in Führung.

Ich machte daraufhin auch ein Remisangebot, das mein Gegner auch annehmen wollte. Aber auch er musste auf Geheiß seines Mannschaftsführers weiterspielen. Zu diesem Zeitpunkt zeigte Fritz 0.00 im 27. Zug bei meiner Stellung an. Richtig wäre jetzt eine Umgruppierung des Springers gewesen, was ich aber verwarf und lieber die Türme tauschte, was sich im Nachhinein als fehlerhaft herausstellte. Ich habe den weiteren Verlauf an den anderen Brettern dann wegen beiderseitiger leichter Zeitnot nicht mehr richtig mitbekommen, aber Michael verlor eine Figur und musste kurze Zeit später aufgeben. Also Gleichstand.

Manuel machte dann doch remis, weil die Stellung einfach nichts mehr hergab. Niklas hatte inzwischen zwar 2 Bauern mehr, aber sein Gegner hatte einige Kompensation in Form eines Freibauern auf h2. Die Mehrbauern waren ein Doppelbauer auf der f-Linie, der nur schwer in Bewegung zu setzen war. Ich musste dann leider meine Partie aufgeben, obwohl die spätere Analyse zeigte, dass ich die besten Züge fand, aber das Endspiel war wegen der schlechteren Bauernstruktur und seines aktiven Königs einfach verloren. Niklas lehnte natürlich das Remisangebot ab und versuchte wirklich alles, noch einen Sieg einzufahren. Ein letzter Trick brachte dann noch den Erfolg. Nach einem Bauernopfer glaubte sein Gegner, Niklas mattsetzen zu können, indem er es ablehnte und einen Bauern schlug und den Bauern g3 mit gleichzeitiger Deckung des Freiauern und Mattdrohung auf der Grundlinie schlug. Er hatte die Idee des Bauernopfers aber falsch eingeschätzt und Niklas gewann den Bauern und dann die Partie.  Beide Spieler haben die 6 Stunden fast vollständig ausgenutzt. Niklas war der Held des Tages. Er hatte sogar eine Niederlage in Kauf genommen, denn wenn der Witzheldener das Bauernopfer annimmt, zeigt der Computer + 3 für seinen Gegner mit wahrscheinlichem Sieg.

In der nächsten Runde geht es gegen Kleve II, die nach Mannschafts- und Brettpunkten gleich mit uns Platz 5 Teilen. Bei voller Besetzung sollten wir auch in diesem Spiel punkten können.

(ud)

Bezirksliga

10.12.17 (Runde 3): TV Bruckhausen - SV Wesel III 5,5:2,5

Arne Schlabes und Benedikt Schütz konnten ihre Partien gewinnen, Florian Ebbers erspielte sich ein Remis.

(td)

Bezirksklasse

17.12.17 (Runde 3): Turm Kamp-Lintfort III - SV Wesel IV 6,5:1,5

Die Vierte landete in Kamp-Lintfort hart auf dem Boden der Tatsache und musste die Tabellenführung wieder abgeben.

Ein einziges erspieltes Remis durch Josef Dyllong und ein kampfloser Sieg von Sarah Höpken waren die magere Ausbeute.

(td)

Viererpokal

15.10.17 (Runde 1): SF Moers - SV Wesel 4:0

Zum dritten Mal hintereinander haben wir nun in der ersten Runde des Viererpokals in Moers verloren; dieses Mal aber leider sehr deutlich mit 0:4.

Niklas Partie ging als erstes zu Ende. Er hatte gegen Stefan Kirchner ein ausgeglichenes Bauernendspiel auf dem Brett, das er jedoch nicht sorgsam berechnete, es für verloren hielt und seinem Gegner einen Freibauern und damit den Sieg schenkte.

Markus wurde nach und nach in einer verschachtelten Stellung von Richard Zahn überspielt, während Josef gegen dessen Sohn Fabian Zahn eine wilde Stellung mit beiderseitigen Chancen erreichen konnte. In der Hitze des Gefechts übersah er jedoch eine Feinheit und musste sich ebenfalls geschlagen geben.

Oskar fand gegen Iurij Vasiljev im Mittelspiel kein rechtes Durchkommen und wurde beim Übergang ins Endspiel und in dessen Verlauf langsam stärker unter Druck gesetzt und musste einen Bauern geben. Dieser Minusbauer besiegelte im Springerendspiel bereits die Niederlage.

(ob)

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