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Vereinsmeisterschaften

VM 2011

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Finale VM 2006

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Martin Valkyser - Berthold Plischke

Blitzmeister 2008

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Dieter Bohnes

Vereinsmeisterschaft 2012

Die Vereinsmeisterschaft beginnt am 24. Februar.

(td, 04.01.2012)

Blitzvereinsmeisterschaft 2011

Unter 17 Teilnehmern gewann Marcus Dehn (15 Punkte) vor Mickey Lucaßen, Uli Dimmek (je 14), sowie Oskar Braun und Thomas Dickmann (je 13). Den Jugend-Titel holte sich Jan Werk (7,5) vor Erwin Rudi und Harald Wiens.

(td, 03.10.2011)

Vereinspokal 2011

Immerhin 12 Teilnehmer fanden sich zum erstmals seit Generationen wieder ausgespielten Vereinspokal ein.

In der ersten Runde setzten sich die Favoriten durch. Uli Dimmek gegen Stefan Christen und Mickey Lucaßen gegen Marcel Ewald benötigten nach Remisen in der Turnierpartie die Verlängerung im Schnellschach. Das Remis von Marcel gegen den amtierenden Vereinsmeister war eine faustdicke Überraschung und zeigt einmal mehr, dass wir auf unseren Nachwuchs stolz sein können.

Die zweite Runde war ein wenig beeinträchtigt durch den anlässlich des Stadtfestes vor der Zitadelle stattfindenden Schützentag. Wir Schachspieler mussten den lautstarken Aufmarsch von 13 regionalen Schützenvereinen mit Spielmannszügen ertragen und bei der anschließenden wahnsinnigen Open-Air-Discoparty durch die akustische Hölle, Hölle, Hölle. Gemessen an den Umständen war das sportliche Niveau der Partien ausgezeichnet. Mickey und mir gelangen überzeugende Schwarzsiege gegen Uli bzw. Manuel, während sich Mirko gegen Ingo nach einem 6-stündigen Remis der spannenden Sorte erst im Schnellschach durchsetzte.

Die Auslosung für das Halbfinale ergab die Partie Dickmann - Kupinski sowie Freilos für Lucaßen. Wegen beiderseitiger Terminknappheit einigte ich mich mit Mirko darauf, die Sache auszublitzen, und gewann etwas glücklich mit 1,5:0,5. In beiden Partien standen langwierige Läuferendspiele auf dem Brett und am Ende ging es um Sekunden. Nach meinem knappen Sieg in der ersten Partie stand Mirko im Rückspiel zwar auf Gewinn, aber es war klar, dass die Entscheidung über die Zeit fallen würde. Die Plättchen fielen schließlich fast zeitgleich, meins wahrscheinlich vor seinem, aber als er reklamierte waren halt beide schon unten. Also Remis.

Im Finale kam es zur Revanche für das Endspiel der Vereinsmeisterschaft. Diesmal mit dem besseren Ende für mich, da Mickeys Eröffnungsvorbereitung ein Loch hatte und ich bereits nach 10 Zügen großen Vorteil erhielt.

(mk+td, 20.08.2011)

Vereinsmeisterschaft 2011

VM-Bericht Gruppe A rot Gruppe A schwarz Gruppe B Ausschreibung

Die Vereinsmeisterschaft begann am 28. Januar mit 22 Teilnehmern. In Gruppe A wird mit einer neuen Bedenkzeitregelung experimentiert, die so oder ähnlich demnächst auch auf Verbandsebene eingeführt werden könnte: 1h/40 + 30'/Rest + 30'' Bonus/Zug. Die ersten Partien mit der neuen Bedenkzeit waren unproblematisch, allerdings lieferten sich nur Bert und Uli einen langen Kampf.

Hinweis des Turnierleiters: Die Partien der A-Gruppen müssen bis zum 06.05. gespielt werden!

Runden 1-3

Vereinsmeister 2011: Mickey LucaßenAbgesehen von Bertholds Fehlstart läuft es in den A-Gruppen in etwa erwartungsgemäß. Ulrich Dimmek und Thomas Dickmann starteten mit 2,5 aus 3 am besten.

In Gruppe B hatte Lothar Lensing den besten Start.

Runde 4

Rekordverdächtige Eröffungsvorbereitung von Thomas Dickmann. Die ersten 17 Züge waren Bestandteil der häuslichen Analyse und konnten geblitzt werden, aus der Bedenkzeit von 1:40 wurden wegen des Zeitbonus pro Zug 1:45. Matthias Trost verteidigte sich nach einer Ungenauigkeit im 10. Zug gut, geriet aber dennoch in eine Verluststellung und hatte Glück des Tüchtigen, dass Thomas die entscheidende Kombination nicht fand und eine Remisabwicklung zuließ.

Sehr spannend ging es zwischen Mickey Lucaßen und Bert Plischke zu. Nach großen Verwicklungen mit vielen interessanten Motiven hatte Bert schließlich das bessere Ende für sich und landete endlich seinen ersten Sieg.

Die Partie Rolf Fricke - Stefan Christen fing pünktlich um 20 Uhr an. Ein seltenes Ereignis in der A-Gruppe :-)

In Gruppe B fallen die Höhenflüge von Jan Werk und Heinz Haarmann auf. Besondes der zweite (oder ist es gar schon der dritte?) Frühling von Heinz kommt überraschend.

Runde 5

Überraschende Siege von Volker Hemme-Unger gegen Thomas Dickmann sowie Stefan Christen gegen Matthias Trost. Ulrich Dimmek remisierte gegen Mickey Lucaßen und steht als Gruppensieger im Halbfinale. Die drei anderen Halbfinaleplätze sind noch völlig offen.

Runde 6

Zwei Halbfinalisten stehen bereits fest, um die verbleibenden Plätze herrscht große Spannung:

Gruppe A rot

Thomas Dickmann nutzte seine letzte Chance und qualifizierte sich mit einem Schwarzsieg gegen Titelverteidiger Manuel Heirich für das Halbfinale. Matthias Trost und Jürgen Weischenberg trennten sich nach hartem Kampf remis. Eigentlich hätten beide einen Sieg gebraucht, Matthias war näher dran. Die besten Chancen auf den Gruppensieg hat nun Volker Hemme-Unger, der sich gegen Stefan Christen durchsetzte und in der letzten Partie gegen Jürgen Weischenberg nur noch einen halben Zähler benötigt. Sollte er allerdings verlieren, kommt je nach Ausgang der Partie Christen - Heirich einer der drei Kandidaten Heirich, Trost und Weischenberg weiter.

Gruppe A schwarz

Ulrich Dimmek steht als Gruppensieger schon seit längerem fest. Mickey Lucaßen und Bert Plischke streiten um Platz 2. Bert muss seine beiden noch offenen Partien gewinnen, um mit Mickey gleichzuziehen und hätte dann wegen des Siegs im direkten Vergleich die Nase vorn. Oskar Braun bezwang Avdi Rama und kann ebenfalls noch auf drei Zähler kommen, hat aber gegen Mickey verloren und daher die schlechtere Wertung.

Sieger B-Gruppe: Alexander MayGruppe B

Große Spannung herrscht auch in Gruppe B. Alexander May und Jan Werk gewannen gegen Heinz Haarmann bzw. Helmut Kaldune und übernahmen gemeinsam die Tabellenführung.

Runde 7

Gruppe A rot

Spannender konnte die Entscheidung kaum sein. Manuel Heirich suchte gegen Stefan Christen seine letzte Chance, setzte auf Königsangriff, wurde zurückgeschlagen und verlor nach haarsträubendem Zeitnotdrama schließlich im Bauernendspiel. Damit bekam das Duell zwischen Jürgen Weischenberg und Volker Hemme-Unger echten Endspielcharakter. Mit einem Sieg würde Jürgen ins Halbfinale einziehen, Volker genügte ein Remis. Zunächst hatte Volker gute Angriffsaussichten, fand aber keinen entscheidenden Durchbruch. Jürgen verteidigte sich geschickt, wehrte den Angriff ab und eroberte einen Bauern. Das Endspiel stand lange Zeit auf des Messers Schneide, aber Volker schaffte es schließlich, durch aktives Figurenspiel den gegnerischen Materialvorteil zu neutralisieren und sich den halben Punkt und damit gleichzeitig auch den Gruppensieg zu sichern.

Der Abstand von nur einem Punkt zwischen Platz 1 und 6 in der Abschlusstabelle zeigt, wie knapp es in dieser Gruppe zuging.

Gruppe A schwarz

Die letzte Vorrundenpartie zwischen Holger May und Bert Plischke endete nach schwerem Kampf mit Holgers Sieg. Bei Zeitkontrolle hatte jeder noch 30 Sekunden. Somit steht Mickey Lucaßen im Halbfinale.

Gruppe B

Alexander May hat nach dem Erfolg gegen Marcel Ewald gute Chancen auf den Gruppensieg, aber noch ist nichts entschieden.

Heinz Haarmanns dritter Frühling ging mit einem Erfolg gegen Andrej Rataj weiter. Kann sich jemand daran erinnern, dass Heinz je soviele Punkte bei einer VM geholt hat?

Halbfinale

Die erste Halbfinale-Partie war bereits nach 10 Zügen beendet. Nach einem Eröffnungsfehler verlor Volker Hemme-Unger früh Material und gab folgerichtig sofort auf.

Das zweite Halbfinale war deutlich enger. Nach beiderseits unkonventioneller Eröffnungsbehandlung kam ich mit deutlichen strategischen Vorteilen (gegnerischer Isolani, besserer Läufer, Besitz der offenen c-Linie) ins Endspiel, aber Uli verteidigte sich wie immer in schwierigen Stellungen äußerst zäh und nahm mir meine Trümpfe nach und nach aus der Hand. Nach 5 Stunden war alles ausgeglichen und wir einigten uns auf Remis. Der Computer zeigte mir nachträglich eine Stelle, an der ich einen Bauerngewinn hätte erzwingen können, ansonsten war an der Partie nicht viel auszusetzen. Die Schnellschapartie verlief recht ähnlich, nur das ich Weiß hatte, der strategische Vorteil noch etwas größer und der Bauerngewinn unübersehbar war.

Gruppe B

In der B-Gruppe gewann Alexander May das Spitzenspiel gegen Jan Werk und sicherte sich damit schon vor der letzten Runde den Gruppensieg. Lothar Lensing setzte sich gegen Tristan Flores durch und wird dank der besseren Wertung Zweiter vor Heinz Haarmann.

Finale

Im ersten Endspiel setzte sich Thomas Dickmann in einer strategisch interessanten Partie nach langem Kampf im Turmendspiel durch. Die zweite Partie wurde eindeutig von Mickey Lucaßen dominiert, der sich aus der Eröffnung heraus Vorteil erspielte und diesen konsequent ausbaute. Also 1:1 in den Turnierpartien. Damit musste die Entscheidung im Schnellschach fallen, der erste Sieg würde entscheiden. Zunächst sah Thomas wie der sichere Sieger aus, ließ sich aber eine Mehrqualität noch abjagen. In der fälligen zweiten Partie entschied dann ein grober Fehler zu Gunsten von Mickey.

(mk+td, 11.06.2011)

Blitzvereinsmeisterschaft 2010

Thomas Dickmann knapp vor Ulrich Dimmek

Die Besetzung war mit 7 Schachfreunden auch in diesem Jahr recht dürftig, aber es hat Spaß gemacht und war bis zum Schluss spannend. Wir spielten mit Hin- und Rückrunde und das Los hatte es so gewollt, dass die Partien zwischen Uli und mir jeweils den Abschluss bildeten.

Da wir beide mit Ausnahme eines Remis, welches ich in der Rückrunde gegen Karl lassen musste, alle unsere Partien gewannen, musste der direkte Vergleich zwischen uns um den Turniersieg entscheiden. Die erste Partie gewann ich nach interessanten Verwicklungen nicht ganz unverdient, in der zweiten benötigte ich mit Weiß nur noch ein Remis. Aber im Blitzen auf Remis zu spielen ist so eine Sache.. Uli fand jedenfalls einen starken Zug und zwang mich in ein Springerendspiel mit Minusbauern, aber ich schaffte es mit Ach und Krach, ein paar Bauern abzutauschen und den Springer für die restlichen beiden Bauern zu opfern. Also glücklicheres Ende für mich.

Erstaunlich stark war unser Neuling Stefan, der sogar Titelverteidiger Karl hinter sich ließ und einen überraschenden dritten Platz schaffte. Auf Stichkämpe um Platz 4 wurde einmütig verzichtet. Karl und Kai hatten nicht ihren besten Tag und Holger brach nach guter Hinrunde in der Rückrunde völlig ein.

Bleibt noch zu erwähnen, dass Ivan viel stärker spielte, als sein einer Punkt vermuten lässt, aber mit der Bedenkzeit nicht zurecht kam. Die Uhr war heute nicht sein Freund.

Ein Jugendpreis konnte mangels Teilnehmern nicht vergeben werden.

Endstand Blitz-VM 2010
1.
2.
3.
4.
 
 
7.
(td, 01.11.2010)

Vereinsmeisterschaft 2010

VM-Bericht Gruppe A rot Gruppe A schwarz Gruppe B Ausschreibung

Finale

Neuer Vereinsmeister: Manuel HeirichManuel Heirich ist neuer Vereinsmeister. In beiden Finalpartien hatte er kritische Situationen zu überstehen, behielt jedoch die Nerven und verteidigte sich ausgezeichnet. Als es darauf ankam, nutzte er die sich ihm bietenden Chancen eiskalt aus.

Ich spielte zwar interessantes Schach, war aber in den Schlüsselszenen unentschlossen und unkonzentriert.

Die erste Finalpartie endete nach turbulentem Verlauf ohne Sieger. 25 Züge gutes Schach in einem gar nicht langweiligen Dameninder, dann wurde die Stellung zu schwierig für beide. Der erste klare Fehler unterlief Manuel und ich gewann vor der Zeitkontrolle zwei Bauern. Nach überstandener Zeitkontrolle versiebte ich ein klar gewonnenes Dame+Turm-Endspiel unkonzentriert binnen zwei Zügen zum Remis.

In der zweiten Finalepartie brachte ich im 15. Zug ein zweischneidiges Läuferopfer, dessen Korrektheit auch in der nachpartielichen Analyse nicht zu klären war. Nach einer computergestützten Heimanalyse denke ich inzwischen, dass das Opfer korrekt war, bin aber immer noch nicht ganz sicher. Es war jedenfalls eine tolle Partie, in der Manuel mehrfach den besten Verteidigungszug fand, während ich mindestens zweimal daneben griff. Am Ende also ein verdienter Erfolg für den Außenseiter, der einfach mehr Energie hatte und besser rechnete als ich.

Manuel hat sich seinen Platz in der Hall of Fame redlich verdient!

PS: Holger May hat ein Loch in meiner Analyse entdeckt. Bei korrektem Spiel endet die Partie nach dem Läuferopfer remis.
(Thomas Dickmann, 24.08.2010)

17.07.10 Halbfinale 2

Manuel Heirich setzte sich in der zweiten Halbfinalepartie gegen Berthold Plischke durch. Er kam mit den schwarzen Steinen gut aus der Eröffnung, geriet danach jedoch immer mehr unter Druck. Bert unterliefen in einem komplizierten Turm/Springer-Endspiel (oder war es eher noch ein Mittelspiel?) einige kleinere Ungenauigkeiten, nach denen sich zuerst sein Vorteil verflüchtigte und schließlich Manuel einen Bauern erobern konnte. Dieser Vorteil erwies sich als entscheidend.

28.05.10 Halbfinale 1

Thomas Dickmann steht als erster Finalist fest. Halbfinalegegner Ulrich Dimmek ließ seinen Königsflügel für einen Moment unbewacht und wurde auskombiniert.

Die zweite Halbfinalepartie zwischen Bert Plischke und Manuel Heirich musste wegen einer Erkrankung von Bert vertagt werden.

30.04.10

Die Halbinalepaarungen stehen fest. Die beiden noch ausstehenden Partien in Gruppe A rot werden daran nichts mehr ändern.

Thomas Dickmann gewinnt dir Gruppe A rot vor Manuel Heirich, Bert Plischke schlägt Holger May und rückt vom 3. auf den ersten Platz der Gruppe A schwarz vor.

Im Halbfinale spielen damit

Die Partie Dickmann - Dimmek kann urlaubsbedingt frühestens am 28.5. stattfinden. Eine Verschiebung der Finaletermine ist unausweichlich.

In Gruppe B stand Rolf Fricke schon als Sieger fest. Den zweiten Platz gewann Lothar Lensing nach Wertung vor dem punktgleichen Emil Wesser.

23.04.10

Immerhin 5 Partien fanden an diesem eigentlich spielfreien Tag statt. Die Rahmenbedingungen waren wegen einer lautstarken Veranstaltung in der Nachbarschaft ausgesprochen schlecht.

Jürgen Weischenberg erkämpfte sich ein verdientes Remis gegen Thomas Dickmann, Bert Plischke gewann gegen Mickey Lucaßen und steht mit einem Bein im Halbfinale und Volker Hemme-Unger besiegte den etwas übernächtigten Matthias Trost.

In der B-Gruppe gewann der bereits als Sieger feststehende Rolf Fricke auch seine letzte Partie gegen Werner Putzmann. Nachwuchstalent Erwin Rudi bewies großen Kampfgeist und setzte sich nach 5 Stunden Spielzeit gegen Routinier Heinz Haarmann durch.

Runde 6

Manuel Heirich gewann das Schlüsselspiel gegen Matthias Trost und steht mit einem Bein im Halbfinale. Bereits qualifiziert ist Uli Dimmek, der sich nach 58 Zügen von Holger May remis trennte.

Im entscheidenden Spiel der Gruppe B sicherte sich Rolf Fricke mit einem Sieg gegen den direkten Konkurrenten Emil Wesser den Gruppensieg. Heinz Haarmann holte gegen Lothar Lensing seinen ersten halben Punkt.

(td, 17.04.2010)

Runden 4 + 5; Halbzeitsbilanz kurz nach Ostern

Langsam kristallieren sich die Halbfinalekandidaten heraus.

Gruppe A rot

Wahrscheinlich Dickmann vor Heirich oder Trost.

In zwei vorösterlichen Zeitnotkrimis setzte ich mich knapp gegen Manuel Heirich und Christian Schumann durch und übernahm die Führung. In beiden Partien standen zunächst völlig ausgeglichene Endspiele auf dem Brett. Ich würde gerne von guter Technik sprechen, aber nach der Computeranalyse ist Bescheidenheit angebracht.. Wenigstens der Kampfgeist stimmte.

Gruppe A schwarz

Uli Dimmek steht nach seinem Sieg gegen Moritz Adler mit einem Bein im Halbfinale. Der Kampf um den zweiten Halbfinaleplatz ist noch offen.

B-Gruppe

Rolf Fricke und Emil Wesser haben sich etwas vom Feld abgesetzt. Die Entscheidung fällt voraussichtlich im direkten Duell zwischen diesen beiden.

(td, 10.04.2010)

Runde 3

Kai Knipping - Volker Hemme-Unger 1-0

In einer undurchsichtigen Stellung dringt der weiße Springer in die schwarze Stellung ein. Schwarz ergibt sich, ohne direkt einen Materialnachteil zu haben, der aber vermutlich in absehbarer Zeit gekommen wäre.

Jürgen Weischenberg - Manuel Heirich 0-1

Weiss versucht, durch einen massiven Angriff im Zentrum und die Opferung zweier Bauern die schwarze Verteidigung zu knacken, was nicht gelingt. Schwarz kann im Gegenzug sogar matt setzen.

Waldemar Gräb - Moritz Adler 0-1

Schwarz hat im reinen Bauernendspiel einen Bauern mehr und kann Weiss eigentlich locker austempieren. Nachdem drei Tempi sinnlos verschenkt wurden, ist es eigentlich immer noch klar gewonnen, aber ich habe das Ende leider nicht mehr mitbekommen. Schwarz sollte dennoch eigentlich gewonnen haben.

Berthold Plischke - Mickey Lucaßen ???

Die Partie hat nicht stattgefunden. Berthold war zwar da und Mickey nicht und die Uhr lief auch schon, aber ich weiß nicht, ob Berthold jetzt einfach kampflos gewonnen hat, oder ob die beiden einen Alternativtermin gefunden haben.

Uli Dimmek - Oskar Braun 0-1

Die weiße Dame verfranst sich beim Königsangriff und hat plötzlich keine Felder mehr. Weiss versucht noch zu retten, was zu retten ist, aber mit Dame für Turm läßt sich Schwarz den Vorteil nicht mehr nehmen. Die Überraschung des Abends!

Lothar Lensing - Rolf Fricke 0,5-0,5

Schwarz hat im Endspiel einen Springer, der sich gegen zwei verbundene Freibauern behaupten muss. Der schwarze König kann den weissen aussperren und die Partie endet remis.

Helmut Kaldune - Erwin Rudi 0-1

Mit einer schönen Kombination kann sich Schwarz entscheidenden Materialvorteil verschaffen.

Werner Putzmann - Emil Wesser 0-1

In einer relativ ausgeglichenen Partie sieht sich Weiss plötzlich einem scheinbar nicht zu verteidigenden Angriff gegenüber und gibt auf.

Heinz Haarmann - Maria Logwinenko 0-1

In der längsten Partie des Abends konnte sich Schwarz letztendlich gegen die starke weisse Verteidigung durchsetzen. Spannend wurde es kurz vor der Zeitkontrolle, wo Schwarz für etwa zehn Züge nur noch etwa zwei Minuten hatte. Als diese Zeitnotphase überstanden war, ohne die Stellung bis dahin wesentlich zu verschlechtern, konnte Schwarz den Stellungsvorteil in Ruhe in einen Gewinn ummünzen.

(Manuel Heirich, 03.03.2010)

Runde2

Erste entschiedene Partien in der A-Gruppe. Trend: Erfahrung gewinnt gegen Jugend. Ausnahme: Bei Hemme-Unger gegen Dickmann gewinnt der Jüngere.

VM 2010

Runde 1

Die Vereinsmeisterschaft 2010 begann am 29. Januar mit 22 Teilnehmern.

Nach einer Nachmeldung sind es dann sogar noch 23 Teilnehmer geworden.

Das Turnier wird wie gewohnt mit zwei A- und einer B-Gruppe ausgetragen.

Die beiden Erstplatzierten der A-Gruppen bestreiten die Halbfinales, die Sieger ermitteln in zwei Finale-Partien den neuen Vereinsmeister.

Der Sieger der B-Gruppe steigt in die A-Gruppe auf.

(td, 03.02.2010)

Berichte von älteren Vereinsmeisterschaften ...

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