Gruppe A rot
Gruppe A schwarz
DWZ-Auswertung A rot
DWZ-Auswertung A schwarz
DWZ-Auswertung Finale
Gruppe B
DWZ-Auswertung B-Gruppe
Ulrich Dimmek - Manuel Heirich
Die diesjährige Vereinsblitzmeiserschaft war zahlenmäßig recht schwach besetzt mit nur 6 Spielern, so dass doppelrundig gespielt wurde. Der jährlich feststehende Termin hatte wegen des Samstags und des parallel verlaufenden Goch Open nicht so viele Spieler angelockt.
Bei mir lief es nicht so gut, da ich nach Siegen gegen Mirko und Mickey gegen Michael und Karl Niederlagen hinnehmen musste. Mit 3 Punkten landete ich in der Hinrunde hinter dem stark auftrumpfende Karl, (4,5 aus 5, remis nur gegen Michael!) auf dem 2. Platz. Überraschend lagen unsere Jugendlichen Mirko und Mickey nur auf dem 4. Platz hinter Michael.
Die Rückrunde lief dann etwas anders. Karl gab in den ersten beiden Runden 2 remis ab (erneut gegen Michael. Ich konnte das aber wegen einer Niederlage gegen Mickey trotz Sieg gegen Mirko nicht nutzen. Gegen Karl musste ich also alles versuchen, verlor aber erneut, so dass eine Runde vor Ende Karl bereits als Sieger feststand. Die letzte Runde bescherte ihm noch ein drittes Remis gegen Mickey. Der Endstand sah Karl ungeschlagen mit 8/10 als ersten, mich als zweiten mit 6/10. Mickey spielte - nicht nur wegen seines schön herausgespielten Sieges gegen mich (3 mal eine Springergabel - ekelhaft >:o ) - eine starke Rückrunde und konnte Michael noch vom dritten Platz verdrängen, nur 0,5 Punkte hinter mir. Mit jeweils 4/10 Punkten kamen Michael und Mirko auf den vierten Platz. einen schlechten Tag hatte Philipp erwischt, der mit 2,5/10 leider nur letzter wurde. Jugendvereinsmeister wurde Mirko Kupinski.
Nach der Preisverleihung wurde noch etwas Tandem gespielt und dann ging es nach Hause.
| Endstand Blitz-VM 2009 | ||
|---|---|---|
| 1. | Karl Trueson | 8 (10 Partien) |
| 2. | Ulrich Dimmek | 6 |
| 3. | Mickey Lucaßen | 5,5 |
| 4. | Michael Schleich | 4 |
| 5. | Mirko Kupinski | 4 |
| 6. | Philipp Neuhaus | 2,5 |

In der ersten Finalepartie nutzte Martin einige kleinere gegnerische Ungenauigkeiten geschickt aus, erspielte sich einen starken Freibauern in der d-Linie und setzte sich im Endspiel trotz ungleicher Läufer durch. Die zweite Partie war dann nur noch Formsache.
Martin kam sicher ins Finale. Er unterstrich seine Ausnahmestellung mit einem souveräner Gruppensieg und einer guten Halbfinalepartie, gab lediglich in der ersten Runde gegen Matthias Trost einen halben Zähler ab.
Thomas spielte nicht gut, machte aber die "Big-Points". Nach einer wackeligen Vorrunde hätte das Halbfinale eigentlich Endstation sein müssen. In einer sehr spannenden Partie verpasste Matthias den greifbar nahen Sieg. Das Remis durch Zugwiederholung war einzig einem Anfall von Schachblindheit in haarsträubender Zeitnot geschuldet.
Platz drei teilen sich Ulrich und Matthias. Uli ließ nach starkem Start in der entscheidenden Phase etwas nach, erfüllte aber voll und ganz die Erwartungen. Spieler des Turniers war Matthias. Keine einzige Niederlage, u.a. Remis gegen Valkyser und Dickmann, das war schon beeindruckend. Mit besserer Zeiteinteilung und etwas mehr "Killerinstinkt" wäre sogar noch mehr möglich gewesen.
Die starken Leistungen von Mickey Lucaßen und Philipp Neuhaus verdienen ebenfalls eine Erwähnung. Ihnen gehört die Zukunft.
Mickey Lucaßen griff gegen Karl Trueson bereits ausgangs der Eröffnung fehl und verlor chancenlos. Damit war der Weg frei für Matthias Trost, der mit einem sicheren Remis gegen Oskar Braun den zweiten Platz in der Gruppe verteidigte und neben Martin Valkyser ins Halbfinale einzog.
In einer wilden Partie verspielte Bert Plischke gegen Christian Schumann eine anfangs vermutlich vorteilhafte Stellung und verlor. Christian nützte der Sieg allerdings nichts mehr. Thomas Dickmann setzte sich in einer ruhigen Positionspartie mit den schwarzen Steinen gegen Ulrich Dimmek durch und fing ihn im Kampf um den Gruppensieg noch auf der Zielgeraden ab.
Nach einem Remis im Familienduell gegen Maria Logwinenko steht Waldemar Gräb als Sieger der B-Gruppe fest. Mit einem halben Punkt Rückstand folgen Emil Wesser und Maria Logwinenko auf den Plätzen zwei und drei.
Martin Valkyser sicherte sich gegen Oskar Braun mit dem 5. Sieg im 6. Spiel den Gruppensieg. Im Kampf um Platz 2 gelang Matthias Trost mit den schwarzen Steinen ein wichtiger Erfolg gegen Volker Hemme-Unger.
Karl Trueson und Mickey Lucaßen haben ebenfalls noch gute Chancen auf den Einzug ins Halbfinale.
Im Sonntagsspiel verpasste Matthias Trost mit einem Schwarzremis gegen Oliver Henrichs die Gelegenheit zur Vorentscheidung im Kampf um Platz 2.
Berthold Plischke und Thomas Dickmann verbesserten mit Siegen gegen Helmut Brehme bzw. Christian Schumann ihre Chancen auf das Halbfinale. Noch ist niemand durch, aber Tabellenführer Ulrich Dimmek hat zweifellos die besten Karten.
Martin Valkyser und Ulrich Dimmek stehen mit einem Bein im Halbfinale. Die übrigen Plätze sind noch heiß umkämpft.
Der Gruppensieg entscheidet sich im letzten Spiel zwischen Waldemar Gräb und Maria Logwinenko.
Schwarz kam besser aus der Eröffnung heraus, spielte dann aber 4 (!) schwache Züge direkt nacheinander. Uli sah den nun möglichen klaren Damengewinn, vertauschte aber die Züge, und das entstehende schwerblütige Endspiel mit D, 2T, 1L auf beiden Seiten war für ihn nur leicht besser (scharzer Isolani). Nach wenigen Zügen fiel Uli aber auf einen netten, aber eigentlich wirkungslosen Grundlinien-Bluff herein: Turmverlust für ihn und glücklicher Sieg für mich. (BP)
Weiterhin spielten Schütz - Hemme-Unger 0-1 und Henrichs - Valkyser 0-1.
Martin Valkyser wurde seiner Favoritenrolle gegen Volker Hemme-Unger gerecht. Ulrich Dimmek ist nach dem Sieg gegen Christian Schumann schon fast sicher im Halbfinale.
Favoritensiege gab es in Gruppe B.
In zwei vorgezogenen Partien der 5. Runde wurde strategisch anspruchsvolles Schach gespielt. Mickey Lucaßen und Karl Trueson gewannen gegen Oskar Braun bzw. Benedikt Schütz und verbesserten so ihre Ausgangssituation im Kampf um die Halbfinaleplätze.
Eine ganz große Überraschung gelang Youngster Philipp Neuhaus, der sich mit den schwarzen Steinen nicht unverdient gegen den an diesem Abend erschreckend schwachen Thomas Dickmann durchsetzte. Für Dickmann endete damit eine lange Serie von 41 ungeschlagenen Spielen (+29 =12) in den Räumlichkeiten der Zitadelle.
Turbulent ging es zwischen Holger May und Christian Schumann zu. Remis war ein gerechtes Ergebnis eines fröhlichen Gepatzes.
Emil Wesser brachte Tabellenführer Waldemar Gräb die erste Niederlage bei und machte den Kampf um den Gruppensieg damit spannend. Punktgleich auf Platz 1 liegt nun Maria Logwinenko, die sich gegen Jadran Merdzic durchsetzte.
Martin Valkyser übernimmt nach seinem Sieg gegen Karl Trueson die Führung. Oliver Henrichs holt seinen ersten Punkt. Das Rennen um den zweiten Halbfinaleplatz verspricht sehr spannend zu werden.
Holger Mays schwarze Serie hält an. Ulrich Dimmek, Thomas Dickmann und Christian Schumann haben sich vorne ein wenig vom Feld abgesetzt.
Heinz Haarmann gelingt ein unerwarteter Sieg gegen Rolf Fricke. Susanna Steinweg schlägt Werner Putzmann.
Es gab Spielausfälle in allen Gruppen. Die gespielten Partien verliefen im Wesentlichen erwartungsgemäß.
Nachholpartien
Keine besonderen Vorkomnisse. Martin Valkyser gewinnt sicher gegen Mickey Lucaßen, Volker Hemme-Unger besiegt Oliver Henrichs. Die beiden übrigen Partien enden remis.
Gruppe A schwarzGruseliger Start für den amtierenden Vereinsmeister: Thomas Dickmann stellt gegen Helmut Brehme bereits nach 5 Zügen eine Figur ein, wird daraufhin nach allen Regeln der Kunst auseinandergenommen und rettet sich schließlich mit dem Glückstreffer des Tages in ein äußerst schmeichelhaftes Remis.
In der Diagrammstellung zog Schwarz arglos Dc4-c2 (mit der Idee La3! und auf bxa3 folgt Dc3#) und fiel wenige Sekunden später aus allen Wolken. Der Grund ist nicht schwer zu finden, wenn man weiß, dass es noch einen letzten Trick gibt...
Uli Dimmek übernimmt mit seinem zweiten Sieg die alleinige Führung. Philipp Neuhaus kontert den etwas zu optimistisch angreifenden Bert Plischke aus und sorgt für die zweite faustdicke Überraschung des Abends.
Waldemar Gräb gewinnt etwas glücklich gegen Jadran Merdzic, Maria Logwinenko schlägt Werner Putzmann und Susanna Steinweg vergibt nach starkem Spiel gegen Rolf Fricke eine Gewinnstellung noch zum Remis. Heinz Haarmann und Emil Wesser trennen sich friedlich.
Die VM 2009 verspricht sehr interessant zu werden. 24 Teilnehmer, darunter mit Martin Valkyser auch die Nr. 1 des Vereins, kämpfen in drei Gruppen um Ruhm und Ehre. Die Mischung aus erfahrenen Strategen und spielstarken Nachwuchstalenten garantiert für Spannung in allen Gruppen.
Gleich zum Auftakt gab es zwei dicke Überraschungen. Zuerst besiegte Mickey Lucaßen den deutlich stärker eingeschätzten Volker Hemme-Unger in einem energisch geführten Endspiel, dann errang Matthias Trost ein sensationelles Remis gegen Martin Valkyser. Lediglich Karl Truesons Sieg gegen Oliver Henrichs entsprach den Erwartungen.
Ulrich Dimmek und Christian Schumann starteten mit Siegen gegen Helmut Brehme bzw. Moritz Adler verheißungsvoll. Holger May hielt mit knapper Not ein Remis gegen Bert Plischke.
Vereinsneuling Jadran Merdzic startete mit einem Sieg in einer chaotischen Partie gegen Emil Wesser. Waldemar Gräb und Rolf Fricke gewannen überzeugend gegen Susanna Steinweg bzw. Maria Logwinenko.
Hier die Eckdaten:
Partieverlegungen sind bei Einverständnis des Gegners möglich, Nachholpartien müssen jedoch vor der letzten Runde gespielt sein. Partien der letzten Runde können nur vorverlegt werden.
Das klingeln eines Handys wird mit 10 Minuten Zeitabzug für dessen Besitzer bestraft.
Im Übrigen gelten die Regeln der BTO.

Bei der Blitzvereinsmeisterschaft setzte sich Dieter Bohnes überlegen durch. Er gewann in dem für Weseler Verhältnisse stark besetzten Turnier alle Partien und war kaum einmal in Verlustgefahr. Thomas Dickmann konnte noch am ehesten folgen und wurde schließlich einsamer Zweiter mit sowohl nach vorne als auch nach hinten 2,5 Punkten Abstand. Titelverteidiger Uli Dimmek erwischte keinen besonders guten Tag, konnte
sich
aber im Endspurt noch knapp an Christian Schumann vorbei auf den dritten Platz vorkämpfen.
Positiv überraschen konnte auch Kai Knipping, der erst durch einen Einbruch in den letzten 4 Runden einen möglichen dritten Platz verpasste, aber immerhin mit Ingo Schilberg einen ehemaligen Titelträger hinter sich lassen konnte. Im vorderen Mittelfeld ging es sehr ausgeglichen zu. Zwischen Platz 4 und 9 lag am Ende lediglich 1 Punkt Differenz.
Den Jugendtitel sicherte sich Philipp Neuhaus hauchdünn nach Stichkampf vor Mickey Lucaßen. Beide ließen im Verlauf des Turniers einige Punkte liegen und könnten bereits im nächsten Jahr Kandidaten für Spitzenplätze im Gesamtklassement sein. Überhaupt, der Nachwuchs rückte den etablierten Kräften gehörig auf den Pelz. Dies gilt auch für Jan Werk und Erwin Rudi, die spielerisch schon gut mithalten konnten.
| Endstand Blitz-VM 2008 | ||
|---|---|---|
| 1. | Dieter Bohnes | 14 (14 Partien) |
| 2. | Thomas Dickmann | 11,5 |
| 3. | Ulrich Dimmek | 9 |
| 4. | Christian Schumann | 8,5 |
| 5. | Kai Knipping | 8 |
| 6. | Ingo Schilberg | 8 |
| 7. | Philipp Neuhaus (J) | 7,5 |
| 8. | Mickey Lucaßen (J) | 7,5 |
| 9. | Krzysztof Szczepanski | 7,5 |
| 10. | Karl Trueson | 6 |
| 11. | Michael Schleich | 6 |
| 12. | Oskar Braun | 5,5 |
| 13. | Rolf Fricke | 3 |
| 14. | Jan Werk (J) | 2 |
| 15. | Erwin Rudi (J) | 1 |
Bei Punktgleichheit Reihenfolge nach Stichkämpfen.
(td, 03.10.2008)
Der alte Vereinsmeister ist auch der neue. In zwei dramatischen Finalepartien setzte sich der favorisierte Thomas Dickmann gegen Berthold Plischke durch. Platz drei ging an die beiden Halbfinalisten Volker Hemme-Unger und Holger May.
Die erste Partie endete nach einem offenen Schlagabtausch mit einem Sieg des Titelverteidigers. Der mit den schwarzen Steinen spielende Herausforderer Berthold Plischke opferte bereits in der Eröffnung einen Bauern für Angriffschancen am Königsflügel, doch im 13. Zug unterlief ihm eine Ungenauigkeit, nach der Weiß das bessere Spiel erhielt. In weiterhin sehr komplizierter Stellung konnte Thomas Dickmann seinen Mehrbauern behaupten und gleichzeitig selbst positionellen Druck aufbauen. Mit nur noch wenig wenig Zeit auf der Uhr versuchte Plischke schließlich unter Missachtung der gegnerischen Drohungen seine Figurenstellung zu verbessern und wurde ausgekontert.
Die zweite Finalepartie hatte es in sich. Ausgelassene Gewinnchancen auf beiden Seiten, zwei hektische Zeitnotphasen und nach 6 Stunden Spielzeit schließlich ein glücklicher Sieg für Thomas Dickmann.
Nach einigen Umwegen ergab sich aus der Eröffnung eine scharfe, dem sizilianischen Drachen ähnliche Struktur. Plischke rochierte lang, Dickmann ließ seinen König lange in der Mitte stehen und rochierte erst sehr spät kurz. Beide spielten auf Matt. Nach 19 Zügen hätte die Partie eigentlich zu Ende sein können. Schwarz brachte ein Turmopfer auf c3, dessen Annahme ein Dauerschach ergeben hätte. Plischke, der unbedingt einen Sieg brauchte, spielte lieber mit einem Minusbauern und schlechter Königsstellung weiter. Dieser Mut wäre fast belohnt worden.
Dickmann agierte in der Folge zu passiv, ließ mehrere Gewinnchancen aus und Plischke verstärkte derweil konsequent seine Stellung. Das Spiel kippte in der ersten Zeitnotphase, als der weiße Angriff auf einmal nur per Qualitätsopfer aufgehalten werden konnte. Nach der Zeitkontrolle stand Plischke in einem Damenendspiel mit Mehrqualität auf Gewinn, hatte aber wegen ständig drohender Dauerschachs noch technische Probleme zu bewältigen.
Dickmann wehrte sich nach besten Kräften gegen die drohende Niederlage, hatte aber auch viel Glück, dass Plischke zwischenzeitlich ein forciertes Matt übersah. Zum Schluss war dann wieder heftige Zeitnot angesagt, in der Plischke die Partie zuerst zum Remis verdarb und schließlich durch Überschreiten der Bedenkzeit gar noch verlor.
Philipp Neuhaus stand nach einem Remis gegen Maria Logwinenko bereits eine Runde vor Schluss als Sieger der B-Gruppe fest. Mickey Lucaßen entschied den Kampf um Platz 2 durch einen knappen und etwas glücklichen Sieg gegen Florian Ebbers für sich. Emil Wesser sicherte sich den dritten Platz, während Maria Logwinenko in der letzten Runde gegen einen an diesem Tag groß aufspielenden Andrej Rataj ihre einzige Niederlage hinnehmen musste und auf Platz 4 zurückfiel.
(td, 22.06.2008)
Das diesjährige Blitzturnier gewann Ulrich Dimmek vor Thomas Dickmann und drehte damit das Vorjahresergebnis um. Platz 3 ging nach Stichkampfsieg gegen Michael Schleich an Oskar Braun.
Den Jugendtitel sicherte sich Christian Schumann vor Oliver Henrichs und Jan Hörnemann. Der neunjährige Jan zeigte als jüngster Teilnehmer eine erstaunlich starke Leistung.
| Endstand Blitz-VM 2007 | ||
|---|---|---|
| 1. | Ulrich Dimmek | 13 (14 Partien) |
| 2. | Thomas Dickmann | 12 |
| 3. | Oskar Braun | 11 |
| 4. | Michael Schleich | 11 |
| 5. | Christian Schumann (J) | 9 |
| 6. | Helmut Brehme | 8,5 |
| 7. | Ivan Brajkovic | 8 |
| 8. | Oliver Henrichs (J) | 6 |
| 9. | Jan Hörnemann (J) | 5,5 |
| 10. | Krzysztof Szczepanski | 4,5 |
| 11. | Mickey Lukassen (J) | 4,5 |
| 12. | Jonas Rauer (J) | 4 |
| 13. | Thomas Hörnemann | 3,5 |
| 14. | Tobias Leisle (J) | 3 |
| 15. | Jan Werk (J) | 0,5 |
Bei Punktgleichheit Reihenfolge nach Stichkämpfen.
(td 03.10.2007)
Thomas Dickmann ist Vereinsmeister 2007. Das Endspiel gegen Krzysztof Szczepanski endete nach wenig aufregendem Partieverlauf mit einem Remis. Krzysztof verzichtete auf die Entscheidungspartie im Schnellschach und überließ Thomas damit kampflos den Titel.
Der als Favorit ins Turnier gestartete Sieger spielte sehr solide, war nie in Verlustgefahr und erzielte mit 8,5 Punkten aus 9 Partien ein ordentliches Ergebnis. Krzysztof blieb ebenfalls ungeschlagen und darf sich nicht nur wegen des hohen DWZ-Gewinns als eigentlicher Sieger fühlen.
Der geteilte dritte Platz ging an die beiden Halbfinalisten Karl Trueson und Jürgen Weischenberg.
Neben den beiden Finalisten blieb auch Holger May ungeschlagen. Er konnte allerdings auch nur eine Partie gewinnen und sicherte sich den inoffiziellen Titel des Remiskönigs.
Die höchsten DWZ-Gewinne erzielten Matthias Trost (+70), Jürgen Weischenberg (+74) und Krzysztof Szczepanski (+ 48). Halbfinale und Finale sind in den Zahlen noch nicht berücksichtigt.
Kai Knipping gewann die B-Gruppe mit 9 Punkten aus 9 Partien überlegen vor Michael Schleich, der dank eines starken Endspurts noch auf 7 Zähler kam. Platz 3 ging an Emil Wesser, der die Nachholpartie gegen Heinz Haarmann gewann und Florian Ebbers noch auf der Zielgeraden abfing.
Die Vereinsmeisterschaft 2007 begann trotz des Umzugs in die neuen Räumlichkeiten im Haupttor der Zitadelle planmäßig am 2. März.
Anfangs herrschte zwar noch ein wenig Baustellenatmosphäre, aber die Spielbedingungen waren vom ersten Tag an mindestens so gut wie früher und wurden im Laufe des Turniers immer besser.
Mit 25 Teilnehmern war die Besetzung gut, obwohl einige Topspieler absagen mussten. Der erste Sieg im neuen Vereinsheim gelang unserem Vereinsvorsitzenden Uli Dimmek nach rund einer Stunde Spielzeit gegen Helmut Brehme.

In einem wegen des Termins in den Herbstferien nur durchschnittlich besetzten Turnier gewann Thomas Dickmann mit einem Start-Ziel-Sieg erstmalig den Weseler Blitztitel. Er blieb ungeschlagen und hatte am Ende 2 bzw 2,5 Punkte Vorsprung auf Ulrich Dimmek und Ingo Schilberg.
Der Jugendtitel ging an Oskar Braun, der sich mit Platz 5 gut behauptete. Turniersenior Heinz Haarmann blieb ebenfalls nicht punktlos. Ihm gelang überraschend ein Sieg gegen Karl Trueson.
| Endstand Blitz-VM 2006 | ||
|---|---|---|
| 1. | Thomas Dickmann | 16 (18 Partien) |
| 2. | Ulrich Dimmek | 14 |
| 3. | Ingo Schilberg | 13,5 |
| 4. | Karl Trueson | 9,5 |
| 5. | Oskar Braun | 9,5 |
| 6. | Jürgen Weischenberg | 7,5 |
| 7. | Krzysztof Szczepanski | 7,5 |
| 8. | Michael Schleich | 6 |
| 9. | Georg Pawlowski | 5,5 |
| 10. | Heinz Haarmann | 1 |
Bei Punktgleichheit Reihenfolge nach Stichkämpfen.
(td 03.10.2006)
Martin Valkyser ist neuer VereinsmeisterIm Finale setzte sich der mit den weißen Steinen spielende hohe Favorit gegen den Überraschungsfinalisten Berthold Plischke in einer strategisch anspruchsvollen Partie durch. Nach ausgeglichenem Eröffnungsverlauf stand bald eine komplizierte Stellung auf dem Brett, in der Martin schließlich eine Qualität gegen 2 Bauern gab und dafür schnell spielentscheidende Initiative erhielt.
Die nachträgliche Analyse ergab, dass Bert die Partie hätte ausgeglichen gestalten können, wenn er auf den Qualitätsgewinn verzichtet hätte, um seinerseits ein höchstmögliches Maß an Aktivität für seine Figuren anzustreben.
Martin holte seinen 12. Weseler Einzeltitel im Turnierschach (7 x Stadtmeister, 5 x Vereinsmeister) und zog mit Rekordsieger Fritz Lüdtke gleich, dem dieses Kunststück in den Jahren 1953 - 1980 gelang. Bert blieb als Vizemeister immerhin die Genugtuung, ein sehr gutes Turnier gespielt zu haben.
Die beiden Halbfinalisten Ingo Schilberg und Manuel Heirich teilten sich den dritten Platz, während die beiden Vorjahresfinalisten Christoph Krebel und Thomas Dickmann bereits in der Vorrunde scheiterten.
In Gruppe B gewann Sebastian Kohl nach einer starken Leistung mit 9,5 aus 10 vor Michael Graf (8,5) und schaffte damit den souveränen Aufstieg in die A-Gruppe. Platz drei ging an Benedikt Schütz (6) vor dem punktgleichen Philipp Frings. Der Nachwuchs behielt genau wie im vergangenen Jahr deutlich die Oberhand über die Senioren.
(td 26.08.2006)
Die diesjährige Blitzvereinsmeisterschaft war mit 16 Teilnehmern - davon 5 Mitglieder der ersten Mannschaft - exzellent besetzt. Dieter Bohnes demonstrierte nach Jahren der Abwesenheit seine immer noch vorhandene Extraklsse und setzte sich am Ende überlegen durch. Die Entscheidung fiel jedoch erst in der vorletzten Runde, in der Dieter den bis dahin ebenfalls glänzend aufgelegten Ulrich Dimmek bezwingen konnte.
Jürgen Weischenberg konnte zwar nicht den Gesamtsieg aus dem Vorjahr wiederholen, gewann jedoch erneut den Titel des Jugendmeisters vor Kai Knipping und Christian Schumann. Kai konnte als Einziger dem Turniersieger ein Remis abtrotzen, vergab jedoch durch Niederlagen gegen Florian Ebbers und Philipp Neuhaus eine noch bessere Platzierung.
| Endstand Blitz-VM 2005 | ||
|---|---|---|
| 1. | Dieter Bohnes | 14,5 (15 Partien) |
| 2. | Ulrich Dimmek | 12,5 |
| 3. | Thomas Dickmann | 12 |
| 4. | Fabian Knöpfel | 10,5 |
| 5. | Jürgen Weischenberg | 9 |
| 6. | Karl Trueson | 9 |
| 7. | Michael Schleich | 8,5 |
| 8. | Kai Knipping | 8 |
| 9. | Ingo Schilberg | 7,5 |
| 10. | Volker Hemme-Unger | 6 |
| 11. | Christian Schumann | 6 |
| 12. | Krzysztof Szczepanski | 6 |
| 13. | Philipp Neuhaus | 4 |
| 14. | Sascha Seehafer | 3,5 |
| 15. | Florian Ebbers | 2 |
| 16. | Sarah Höpken | 1 |
Bei Punktgleichheit Reihenfolge nach Stichkämpfen.
(td 04.10.2005)
In Gruppe B gingen mit Kai Knipping, Benedikt Schütz und Moritz Knapp 3 Spieler punktgleich über die Ziellinie. Die Entscheidung um den Turniersieg musste also in einem Schnellschach-Turnier fallen, das der Gruppenphase in Klasse und Dramatik nicht nachstehen sollte.
Die Auslosung ergab, dass zunächst Kai mit Weiß gegen Benedikt antreten musste. In einer zunächst sehr ausgeglichenen Partie unterlief Benedikt im Mittelspiel ein Rechenfehler, der 2 Springer gegen einen Turm kostete. Kai wehrte den verzweifelten Gegenangriff sicher ab und gewann überzeugend. Benedikt musste nun also unbedingt gegen Moritz gewinnen, um noch eine Chance zu haben. In einer spannenden Partie wehrte Moritz dessen Angriff jedoch mit einigen sehr schönen Zügen ab und gewann eine Figur, ließ dann aber in der Konzentration nach und stellte die Figur wieder ein. Als beide Kontrahenten fast keine Bedenkzeit mehr auf der Uhr hatten wurde es richtig turbulent. Moritz zauberte schließlich einen Mattangriff aufs Brett und setzte buchstäblich mit dem letzten Zug vor Fallen des Blättchens matt. Benedikt war somit Dritter und die Entscheidung musste zwischen Moritz und Kai fallen. Moritz hatte in der Eröffnung etwas mehr vom Spiel, aber etwas Greifbares sprang dabei nicht heraus. Nach einer ungenauen Abwicklung kam dann sogar Kai in Vorteil, hatte aber nicht den Mut, bei knapper Zeit auf Gewinn zu spielen und akzeptierte eine Zugwiederholung. Also Remis und Verlängerung.
Nun merkte man beiden Kontrahenten die Angst vor der Niederlage deutlich an. In der langweiligsten aller Stichkampfpartien passierte lange Zeit überhaupt nichts. Erst als bei beiderseits knapper Bedenkzeit Moritz eine Ungenauigkeit unterlief, wurde es richtig spannend. Kai konnte in ein sehr vorteilhaftes Springerendspiel mit Mehrbauern abwickeln, patzte diesen wieder ein und kam nach einem gegnerischen Blackout dennoch entscheidend in Vorteil. In dem anschließenden Zeitnotgehacke gelang es ihm jedoch nicht mehr, rechtzeitig matt zu setzen. Nur 2 Züge fehlten, aber beide Blättchen waren gefallen und die Partie wieder Remis.
Erst die zweite Verlängerung sollte schließlich die Entscheidung bringen. Moritz kam etwas besser aus der Eröffnung, baute seinen Vorteil kontinuierlich aus und hatte schließlich einen gewinnbringenden Königsangriff auf dem Brett. Angesichts seiner dramatisch schlechten Zeit spielte Kai jedoch mit einer Minusdame weiter und es wurde tatsächlich ein Herzschlagfinale. Und wieder hatte Moritz das Glück auf seiner Seite. Erst mit dem Matt fiel sein Blättchen und zum zweiten Mal in dem Stichkampfturnier entschied die "Matt-geht-vor-Regel" zu seinen Gunsten.
Moritz gewann den Stichkampf sicherlich etwas glücklich, ist aber auf das ganze Turnier gesehen ein verdienter Sieger, da er von allen das aktivste und risikofreudigste Schach spielte. Für Kai war die Stichkampfentscheidung sicherlich extrem unglücklich, da er im Schnellschach den etwas stärkeren Eindruck hinterließ und ihm letztlich nur Sekunden zum Sieg fehlten.
Gruppe AChristoph Krebel ist neuer Vereinsmeister.
Im Finale gelang ihm ein überzeugender Angriffssieg gegen einen an diesem Abend schwachen Thomas Dickmann. Thomas griff erstmalig auf die Averbach-Variante der modernen Verteidigung zurück, hatte damit den Überraschungsvorteil auf seiner Seite und konnte das Spiel auch schnell ausgleichen. Im Streben nach Vorteil überschätzte er dann jedoch seine taktischen Möglichkeiten, öffnete die Stellung zum falschen Zeitpunkt und kämpfte danach schon auf verlorenem Posten. Christoph zeigte ein ausgezeichnetes Positionsverständnis, beließ den König in der Mitte des Brettes und nutzte die unzureichende Koordination der gegnerischen Kräfte zu einem heftigen Königsangriff.
Den passenden Rahmen bildete das Wetter: Draußen ging kurz vor Mitternacht ein heftiges Gewitter nieder, so dass die entscheidende Attacke schließlich unter Begleitung von Blitz und Donner durchschlug.
(td 17.09.2005)

Riesenüberraschung bei der Blitzvereinsmeisterschaft! Nachwuchstalent Jürgen Weischenberg düpierte mit einer ausgezeichneten Leistung die gesamte Konkurrenz, blieb als einziger unbesiegt und setzte sich am Ende knapp aber verdient vor 15 weiteren Teilnehmern durch. Die 3 Teilnehmer aus der ersten Mannschaft leisteten sich alle mindestens einen groben Aussetzer und kamen auf den Plätzen 2 bis 4 ins Ziel.
Der Titel des Jugendmeisters ging ebenfalls an Jürgen Weischenberg vor Christian Schumann und Kai Knipping.
| Endstand Blitz-VM 2004 | ||
|---|---|---|
| 1. | Jürgen Weischenberg | 13 (15 Partien) |
| 2. | Thomas Dickmann | 12,5 |
| 3. | Christoph Krebel | 12 (SK: 1) |
| 4. | Ulrich Dimmek | 12 (SK: 0) |
| 5. | Christian Schumann | 9,5 (SK: 1,5) |
| 6. | Krzysztof Szczepanski | 9,5 (SK: 0,5) |
| 7. | Kai Knipping | 8,5 |
| 8. | Allyn Webersberger | 8 |
| 9. | Michael Schleich | 7,5 |
| 10. | Lukas Platte | 6 |
... vor weiteren 6 Teilnehmern.
(td 24.10.2004)
Gruppe A:
Im Finale der Vereinsmeisterschaft setzte sich der favorisierte Martin Valkyser verdient gegen Sergius Schmidt durch. Martin eröffnete die Partie überraschend mit dem Damenbauernspiel und brachte den Gegner auf diese Weise aus seiner häuslichen Vorbereitung. Beim Übergang ins Mittelspiel fand Sergius nicht den richtigen Plan, geriet positionell ins Hintertreffen und übersah zu guter Letzt in bereits anrüchiger Stellung eine taktische Wendung, die zum sofortigen Zusammenbruch führte.
Vorjahressieger Ulrich Dimmek war bereits in der Vorrunde gescheitert.
Gruppe B:
Im nachgeholten Finale sicherte sich Christian Schumann mit einem hart erkämpften Sieg über Jürgen Weischenberg den ersten Platz. Beide Spieler haben im nächsten Jahr Anspruch auf einen Platz in der A-Gruppe.
Trotz einer abschließenden Niederlage beendete Sascha Seehafer das Turnier mit 6 Punkten als hervorragender Dritter und komplettierte damit den Triumph der Jungen über die Alten.
(td 18.07.2004)
Mit 20 Teilnehmern war die Blitz-VM ausgezeichnet besetzt. In einem bis zur letzten Partie spannenden Turnier behauptete Ingo Schilberg, der mit 11 Siegen in Folge gestartet war, seine Führung gegen den zum Ende hin immer stärker werdenden Ulrich Dimmek bis zum Schluss. Den Titel des Jugendmeisters sicherte sich Fabian Knöpfel vor Allyn Webersberger und Oskar Braun.
| Endstand Blitz-VM 2003 | ||
|---|---|---|
| 1. | Ingo Schilberg | 17,5 (19) |
| 2. | Ulrich Dimmek | 17 |
| 3. | Thomas Dickmann | 16 |
| 4. | Fabian Knöpfel | 14,5 |
| 5. | Michael Schleich | 14,5 |
| 6. | Allyn Webersberger | 12 |
| 7. | Georg Pawlowski | 12 |
| 8. | Krzystof Szczepanski | 11 |
| 9. | Oskar Braun | 10 |
| 10. | Martin Lischka | 10 |
... vor weiteren 10 Teilnehmern.
(td 03.10.2003)
In einem äußerst hart umkämpften Stichkampf fiel die Entscheidung
erst im Schnellschach. Die zunächst anberaumte Turnierpartie sah
den mit den weißen Steinen spielenden Dimmek lange Zeit in
der Vorhand. Manuel Heirich verteidigte sich jedoch hartnäckig und
nutzte eine Ungenauigkeit des Gegners zum Konter und einer
Abwicklung in ein für ihn klar vorteilhaftes Endspiel. Nun war es
an Dimmek, Verteidigungsqualitäten zu beweisen, eine Aufgabe,
die er mit gewohnter Zähigkeit anging und schließlich erfolgreich
erledigte. Nach knapp 6 Stunden Spielzeit hatte er die Partie zum
Remis gerettet.
Die Entscheidung musste nun im 15-Minuten-Schnellschach fallen. In einer von beiden Seiten extrem vorsichtig geführten Partie hatte Dimmek die besseren Nerven. In völlig ausgeglichener Stellung entschied zum Schluss ein einfacher Konzentrationsfehler zu Gunsten des Favoriten.
(td 16.08.2003)