Stadtmeisterschaft 2007
Stadtmeisterschaft 2006
Stadtmeisterschaft 2005
Stadtmeisterschaft 2004
Stadtmeisterschaft 2003
Stadtmeisterschaft 2002Mirko Kupinski ist neuer Stadtmeister!
In der längsten Partie der letzten Runde kämpfte Mirko den sich tapfer wehrenden Holger May in einem schwierigen Endspiel nieder und verteidigte die Tabellenführung vor Martin Valkyser. Mit 6,5 Punkten aus 7 Partien erzielte er ein fantastisches Ergebnis. Beeindruckend waren sein Kampfgeist und die Zähigkeit, mit der er auch in kritischen Situationen stets auf Sieg spielte, sowie die Nervenstärke in der letzten Partie.
In einem ausgeglichenen Endspiel verkomplizierte Mirko per Qualitätsopfer die Stellung und stellte Holger vor schwierige Probleme, die dieser dann schließlich nicht mehr zufriedenstellend lösen konnte. Die entscheidende Ungenauigkeit passierte kurz vor der Zeitkontrolle. Mirko ist seit 25 Jahren der erste Spieler, der sowohl den Jugend- als auch den Erwachsenen-Titel in einem Jahr gewinnt. Damals gelang dieses Kunststück Marcus Dehn.
Martin ging als großer Favorit in das Turnier und spielte gewohnt stark. Er kam auf 6 Zähler, die in den meisten Turnieren zum Sieg gereicht hätten. Nach dem Remis im direkten Vergleich mit Mirko erwies sich das Unentschieden gegen Karl Trueson in der vorletzten Runde als turnierentscheidend. Der Sieg in der letzten Partie gegen Volker Hemme-Unger reichte nicht mehr aus, um das Blatt noch zu wenden.
Platz 3 ging an Ulrich Dimmek, der in der letzten Runde Karl Trueson besiegte und sich noch an Volker Hemme-Unger vorbeischieben konnte.
(td, 12.12.09)In Runde 6 führten die beiden Spitzenreiter Kupinski und Valkyser die schwarzen Steine. Mirko konnte sich trotz einer nicht ganz überzeugenden Eröffnungsbehandlung relativ sicher gegen Norbert Hickl durchsetzen, Martin tat sich gegen Karl Trueson sehr schwer und gab schließlich in komplizierter Stellung die Qualität für Gegenspiel. Karl fand sich auch in der Zeitnotphase gut in den Verwicklungen zurecht, gab kurz vor der Zeitkontrolle die Qualität zurück und erhielt ein Damen- Leichtfiguren-Endspiel, welches trotz eines Minusbauern keinerlei Gewinnperspektiven für Martin hergab. Also Remis.
Mirko geht nun mit einem halben Zähler Vorsprung in die letzte Runde, muss aber wahrscheinlich gewinnen, da Martin die bessere Wertung hat.
Im Schatten des Spitzenspiels gab es auch im Kampf um die Plätze einige sehr interessante Partien. So setzte sich Volker Hemme-Unger in einem spannenden Schwerfigurengefecht trotz materiellen Nachteils im Angriff gegen Matthias Trost durch, während Ulrich Dimmek gegen Manuel Heirich den Wert eines Springers im Endspiel demonstrierte.
(td, 27.11.09)Mirko Kupinski darf auch nach der 5. Runde noch vom Turniersieg träumen. Er bezang Manuel Heirich und verteidigte damit die Führung vor dem punktgleichen Martin Valkyser, der sich gegen Ulrich Dimmek durchsetzte.
(td, 21.11.09)In den Spitzenbegegnungen setzten sich Mirko Kupinski und Martin Valkyser gegen Volker Hemme-Unger bzw. Christoph Krebel durch und übernahmen mit je 3,5 Punkten die Spitze. Großes Glück hatte Uli Dimmek, dass Jürgen Weischenberg gegen ihn in rasender Zeitnot ein einzügiges Matt ausließ und stattdessen die Bedenkzeit überschritt.
ACHTUNG: Wegen einer Parallelveranstaltung fällt der 30.10. als Spieltag aus und wird durch den 11.12. ersetzt. Daraus ergeben sich folgende Spieltermine für die nächsten Runden:
Die Auslosung für die 5. Runde erfolgt nach Abschluss der Nachholpartien, spätestens am 8.11.
(td, 09.10.09)Volker Hemme-Unger ist der Mann der Stunde. In einer verwickelten Partie setzte er sich gegen Karl Trueson durch und übernahm die Tabellenführung. Eine Überraschung gab es im Spitzenspiel Valkyser - Kupinski. Mirko baute sich mit Schwarz sehr solide auf und befreite sich von dem anfänglichen Druck. Martin bot Remis als er mit den Möglichkeiten seiner Stellug nicht mehr zufrieden war.
(td, 03.10.09)Zuerst war der Mirko fertig. Er hatte im frühen Mittelspiel einen Mehrbauern. Alles deutete auf ein zähes Ringen bis zur Vorteilsverwertung hin. Plötzlich entschied Mirko es taktisch.
N. Hickl kam zu einem relativ sicheren Sieg über Jadran. Karl und Matthias legten auf Grund ihres anstrengenden Samstagsprogramms heute nicht die größte Kampfeslust an den Tag und einigten sich nach Damentausch in geschlossener Stellung mit symmetrischer Bauernstruktur auf ein Remis.
Lothar Lensing und Helmut Kaldune kämpften lange, mussten aber dann doch der Spielstärke ihrer Gegner Tribut zollen.
Holger steckte viel Energie und Zeit in die Widerlegung der gegnerischen Strategie ohne echten Vorteil zu erlangen. Doch eine Reihe von guten Zügen seines Gegners in Zusammenhang mit beginnender Zeitnot zwangen ihn den halben Punkt zu sichern, was von Andre dankend angenommen wurde.
Die beiden Spitzenspiele des heutigen Abends waren hart umkämpft. Volker hatte mit Schwarz Raumvorteil und immensen Druck auf f2. Nach der Stellungsöffnung konnte er die Vorteile gewinnbringend umsetzen.
Berthold legte seine Partie gegen Martin ungewohnt vorsichtig an. Im fortgeschrittenen Mittelspiel steckte er dann doch in einer für die Kiebitze doch noch undurchsichtigen Stellung einen Turm ins Geschäft. Martin wehrte die gegnerischen Drohungen jedoch in seiner unnachahmlichen Art ab und als Berthold feststellte, dass sein Mattangriff nicht durchdrang gab er die Partie verloren. Die nachfolgende Analyse war auf Grund der Kommentare und Argumente von Martin und Bert eine Lehrstunde für die anwesenden Kiebitze.
(Matthias Trost, 12.09.2009)Die Stadtmeisterschaft begann am 28. August. Unter 19 Teilnehmern ist Martin Valkyser der klare Favorit. Außenseiterchancen haben Christoph Krebel und Ulrich Dimmek.
In der ersten Runde gab es ausschließlich Favoritensiege. Bemerkenswert gut hielten sich Susanna Steinweg und Benedikt Schütz, mussten sich aber letztlich dennoch ihren favorisierten Gegnern geschlagen geben.
(td, 05.09.2009)
Thomas Dickmann ist neuer Stadtmeister. In der letzten Runde verteidigte er die Tabellenführung mit einem dank optimaler häuslicher Vorbereitung relativ leichten Sieg gegen Bert Plischke. Die nach 17 Zügen auf dem Brett stehende Gewinnstellung war zu Hause mit Computerunterstützung ausgetüftelt worden, der Rest nicht mehr besonders schwierig.
Platz 2 ging an Uli Dimmek, der sich in der längsten Partie des Turniers in einem spannenden Endspiel nach 100 Zügen gegen Ingo Schilberg durchsetzte. Zuvor versäumte es Ingo allerdings, einen deutlichen Mittelspielvorteil zu verwerten.
Den dritten Platz erspielte sich Christoph Krebel, der ein solides Turnier absolvierte, aber in den Duellen mit Dickmann und Dimmek unglücklich agierte und unter Wert punktete. Holger May landete auf dem undankbaren vierten Platz, blieb aber ungeschlagen.
Herauszuheben ist der spielerisch gute Auftritt der beiden Nachwuchstalente Mickey Lucaßen und Moritz Adler, die mit je zwei Punkten in etwa die Erwartungen bestätigten, aber bei besserer Chancenverwertung deutlich weiter vorne gelandet wären.
In der ersten Hälfte eine sehr friedliche Runde. 4 von 5 Partien endeten unentschieden. Uli Dimmek nutzte die günstige Gelegenheit und setzte mit dem einzigen Sieg des Tages an die Spitze des Feldes.
Die beiden Nachholpartien hatten es in sich. Mickey Lucaßen unterlag schließlich nach großem Kampf gegen Bert Plischke und Thomas Dickmann verschaffte sich mit einem hart erarbeiteten Sieg gegen Titelverteidiger Ingo Schilberg die beste Ausgangsposition im Titelkampf.
Keine großen Veränderungen an der Spitze. May neutralisiert Dickmann, hätte allerdings zwischenzeitlich eine Dame gewinnen können. Schilberg holt nach einem aus der Ferne betrachtet glatten Sieg gegen Plischke auf. Krebel - Dimmek endet nach turbulentem Kampf mit beiderseitigen Chancen und zuletzt klarer Gewinnstellung für Christoph in Zeitnot mit Remis durch Dauerschach.
Vier der fünf bisher gespielten Partien wurden erst im Endspiel entschieden. In allen Fällen verfügte der DWZ-stärkere Spieler über die bessere Technik und setzte sich aus ausgeglichenen bzw. sogar schlechteren Stellungen heraus durch.
Eine deutlichere Aufforderung, sich mehr mit Endspielen statt mit Eröffnungen zu beschäftigen, kann es kaum geben... Buchtipp: Mark Dworeckij "Die Endspieluniversität".
Neuer Spitzenreiter ist Thomas Dickmann (3,5 Punkte) vor Christoph Krebel, Ulrich Dimmek und Holger May (alle 3 Punkte)
Mickey Lucaßen schaffte mit einem Sieg über Helmut Brehme den Anschluss an das Mittelfeld. Der eigentliche Knüller war jedoch der 6-stündige Krimi zwischen Ingo Schilberg und Manuel Heirich.
Zunächst verspielte Ingo in der Zeitnotphase vor dem 40. Zug eine strategisch günstige Ausgangslage und fand sich in einem sehr unbequemen Mittelspiel mit Minusbauern wieder. Die Verwertung des Vorteils erwies sich jedoch für den nun auf Sieg spielenden Manuel als äußerst schwierig, und so kam es, dass beide Akteure erneut unter Zeitdruck gerieten. Manuel konnte sich zwar ein gewonnenes Endspiel erarbeiten, hatte aber schließlich nur noch Sekunden auf der Uhr, um eine wegen seiner schlechten Königsstellung noch nicht ganz triviale Stellung mit KTS+B gegen K+T zu gewinnen. Ingo bot angesichts des sich abzeichnenden Dramas ein Remis an, Manuel lehnte ab und überschritt wenige Züge später die Bedenkzeit.
Das Top-Spiel gewann Tabellenführer Christoph Krebel gegen Titelverteidiger Ingo Schilberg. Thomas Dickmann bleibt nach einem Sieg gegen Volker Hemme-Unger härtester Verfolger.
Christoph Krebel liegt nach 2 Runden alleine in Führung. Er gewann gegen Norbert Hickl und konnte damit als Einziger seine beiden ersten Partien gewinnen. Holger May erkämpfte sich ein Remis gegen Ingo Schilberg. In allen anderen Partien setzten sich die Favoriten durch. Am längsten brauchte Thomas Dickmann gegen Manuel Heirich.
Die Nachholpartie aus Runde 1 zwischen Dickmann und Dimmek endete remis.
Titelverteidiger Ingo Schilberg musste lange kämpfen, setzte sich am Ende einer spannenden Partie jedoch gegen Matthias Trost durch. Christoph Krebel punktete relativ sicher gegen Krzysztof Szczepanski.
Helmut Brehme überraschte mit einem schönen Kombinationssieg gegen Bert Plischke, während Volker Hemme-Unger unerwartet gegen den Dinslakener Norbert Hickl den Kürzeren zog. Die beiden Nachwuchstalente Moritz Adler und Mickey Lucaßen zeigten gleich zu Beginn, dass sie mehr als nur Kanonenfutter sind. Moritz erkämpfte sich ein Remis gegen Manuel Heirich und Mickey unterlag nur knapp gegen Holger May.
Die Stadtmeisterschaft begann am 12. September mit nur 14 Teilnehmern. Aussichtsreichste Kandidaten auf den Turniersieg sind neben Titelverteidiger Schilberg vor allem Dickmann, Krebel und Dimmek.
(td, 13.12.2008)
Die beiden entscheidenden Partien zwischen den vier noch im Titelrennen verbliebenen Kandidaten mussten wegen einer Grippewelle auf den 28.12. verlegt werden. Die Ausgangslage war diese:
Ingo führte mit einem halben Punkt vor Christoph, Manuel und mir. Ein Remis würde ihm bei Punktgleichheit gegenüber Christoph zum Turniersieg nach Wertung reichen, gegenüber mir aber nicht. Die drei anderen mussten gewinnen und auf das richtige Ergebnis am Nachbartisch hoffen.
Christoph lief mir in die häusliche Vorbereitung und beging früh einen groben Fehler, der gleich eine Figur kostete. Ich rechnete mit seiner sofortigen Aufgabe. Er dachte aber gar nicht daran mir diesen Gefallen zu tun, fand noch eine interessante Idee den Kampf fortzusetzen und erwischte mich damit voll auf dem falschen Fuß. Mein erster eigener Zug war prompt schlecht und Christoph erhielt Kompensation in Form von zwei Bauern und einer unsicheren Stellung meines Königs. Das konnte ja heiter werden.
Ingo und Manuel waren derweil deutlich ruhiger gestartet. Hier zeichnete sich ein langes und schwieriges Positionsgefecht ab. Bis kurz vor der Zeitkontrolle konnte sich keine Seite einen Vorteil erspielen, dann unterlief Manuel eine Ungenauigkeit, die zwei Tempi kostete. Ingo nutzte die Chance für den Vormarsch seines h-Bauern und erhielt starken Angriff.
Zuerst ging jedoch die Partie zwischen Christoph und mir zu Ende. Ich hatte die Lage nach den Eröffnungsturbulenzen halbwegs in den Griff bekommen und die Figur schien mir stärker zu sein als die beiden gegnerischen Bauern. In Zeitnot verkomplizierte Christoph die Lage noch einmal, eroberte auf Kosten seiner Königssicherheit einen dritten Bauern und zwang mich auf diese Weise, nach einem taktischen Gewinn zu suchen, den ich schließlich auch fand. Damit war klar, dass Ingo gewinnen musste.
Er behielt die Nerven und verstärkte nach überstandener Zeitnot systematisch seine Stellung, aber Manuel hielt dagegen, schnappte einen feindlichen Bauern und hoffte auf seine Verteidigungskünste. Letztlich erwies sich der Angriff jedoch als zu stark und Ingo konnte seine gute Turnierleistung mit einer schönen Kombination krönen und sich erstmalig den Titel des Stadtmeisters sichern.
Platz 2 ging an mich, Platz 3 an Ulrich Dimmek. Der lange Zeit führende Christoph Krebel kassierte zum Abschluss zwei Niederlagen nacheinander und fiel auf den undankbaren vierten Platz zurück.
Die Schlusskombinationen der beiden Schlüsselpartien sind sehenswert und befinden sich als Rätsel des Monats Januar auf der letzten Seite.
1 Ingo Schilberg - Manuel Heirich 1-0
2 Thomas Dickmann - Christoph Krebel 1-0
3 Volker Hemme-Unger - Holger May 1/2
4 Krysztof Szczepanski - Ulrich Dimmek 0-1
5 Matthias Trost - Helmut Brehme 1-0
6 Mirko Kupinski - Ivan Brajkovic 1-0
7 Michael Graf - Berthold Plischke 0-1 KL
8 Waldemar Graeb - Martin Schmitt 1-0 KL
9 Juergen Weischenberg - Spielfrei
Punkte Buchholz
1. Ingo Schilberg 6.0 25.5
2. Thomas Dickmann 5.5 30.5
3. Ulrich Dimmek 4.5 28.5
4. Christoph Krebel 4.5 26.0
5. Volker Hemme-Unger 4.5 25.5
6. Manuel Heirich 4.5 23.0
7. Holger May 4.0 21.5
8. Matthias Trost 4.0 21.5
9. Berthold Plischke 3.5 27.5
10. Mirko Kupinski 3.5 26.0
11. Waldemar Graeb 3.5 17.5
12. Krysztof Szczepanski 3.0 27.0
13. Helmut Brehme 3.0 25.5
14. Juergen Weischenberg 3.0 20.5
15. Ivan Brajkovic 2.5 20.5
16. Michael Graf 2.0 21.5
17. Martin Schmitt 1.5 25.0
18. Helmut Kaldune R 0.0 9.5
Sämtliche Teilnehmer spielen beim SV Wesel. Helmut Kaldune ist nach 3 Runden vom Turnier zurückgetreten.
Alle Ergebnisse befinden sich als PDF in der rechten Spalte.
(td, 29.12.2007)

Souveräner Sieger der diesjährigen Stadtmeisterschaft wurde Martin Valkyser, der das Turnier mit 6 aufeinander folgenden Siegen begann und sich nur in der Schlussrunde ein Remis gegen Christoph Krebel gönnte. Dahinter folgte lange Zeit gar nichts und dann ein sehr ausgeglichenes Verfolgerfeld.
Volker Hemme-Unger erkämpfte sich in der Schlussrunde noch den zweiten Platz, profitierte allerdings von einer glücklichen Auslosung und einem groben Patzer seines Gegners Bert Plischke, der dadurch auf den undankbaren vierten Platz zurückfiel. Platz drei ging wegen der besten Buchholz-Wertung an mich. Sieger der Jugend-Wertung wurde mangels Konkurrenz Christian Schumann, der aber auch ein sehr ordentliches Turnier spielte. Die Seniorenwertung 'Ü60' gewann Karl Trueson mit einem winzigen halben Buchholzpunkt vor Ivan Brajkovic.
Die letzte Runde verlief alles in allem sehr friedlich. In den 5 Remispartien wurde kaum noch gekämpft, Uli und ich produzierten mit 25 Zügen noch die inhaltsreichste davon. Die einzige wirklich spannende Partie gewann Ingo Schilberg im Königsangriff gegen Holger May. Plischke - Hemme-Unger sah anfangs auch sehr interessant aus, aber dann ließ Bert einfach einen Turm stehen.
Drei Spieler blieben das gesamte Turnier ohne Niederlage: Neben Turniersieger Martin Valkyser waren dies Christoph Krebel (+2 =5) und Manuel Heirich, der mit 7 Remisen einen wohl einmaligen Rekord in der Geschichte der Weseler Stadtmeisterschaften aufstellte.
Punkte Buchholz
1. Valkyser Martin SVW 6.5 28.0
2. Hemme-Unger Volker SVW 5.0 20.5
3. Dickmann Thomas SVW 4.5 32.5
4. Plischke Bert SVW 4.5 29.5
5. Schilberg Ingo SVW 4.5 26.5
6. Krebel Christoph SVW 4.5 25.0
7. Dimmek Ulrich SVW 4.0 23.5
8. Schumann Christian SVW 3.5 29.0
9. Trueson Karl SVW 3.5 27.0
10. Brajkovic Ivan SVW 3.5 26.5
11. May Holger SVW 3.5 24.5
12. Szczepanski Krzyszto SVW 3.5 23.5
13. Schmitt Martin SVW 3.5 22.0
14. Trost Matthias --- 3.5 22.0
15. Heirich Manuel SVW 3.5 22.0
16. Brehme Helmut SVW 3.5 18.5
17. Kaldune Helmut SVW 3.5 17.0
18. Pawlowski Georg SVW 2.5 25.0
19. Graeb Waldemar SVW 2.5 17.5
20. Weischenberg Juergen SVW 1.5 20.5
21. Putzmann Werner SVW 1.0 19.5
22. Kuedde Robert --- 1.0 18.0
Alle Ergebnisse und Zwischenstände stehen als PDF in der rechten Spalte zur Verfügung.
(td, 09.12.2006)
Nachdem im bisherigen Verlauf keiner der Favoriten überzeugen konnte, versprach die letzte Runde besonders spannend zu werden. Krzysztof Szcepanski und Uli Dimmek lagen einen halben Punkt vor Bert Plischke und Thomas Dickmann, alle anderen hatten zu viel Rückstand auf die Spitze. Außenseiter Szczepanski hatte es dank der besseren Wertung in der Hand, sich mit einem weiteren Überraschungssieg gegen Ingo Schilberg den Titel zu sichern. Dimmek war gegen Behnam Kamal klarer Favorit und damit wahrscheinlichster Siegkandidat. Plischke und Dickmann mussten ihre eigenen Partien gewinnen und auf Schützenhilfe hoffen.
Thomas erfüllte seine Pflichtaufgabe gegen Helmut Brehme bereits nach einer guten Stunde. In einer hübschen Kurzpartie verblieb er nach einer kleinen Kombination mit deutlichem Materialvorteil und Helmut gab auf. Damit war für die anderen klar, dass sie ebenfalls gewinnen mussten.
Nach gut 2 Stunden geriet Krzysztof gegen Ingo
in eine sehr schlechte Stellung, musste die Qualität geben und verlor
trotz langer Gegenwehr chancenlos. Die große Sensation blieb also aus.
Bertholds etwas zu ungestümer
Angriffsversuch gegen Manuel Heirich ging nach hinten los. Manuel wies
überzeugend die Schwächen des schwarzen Aufbaus nach und gewann seinerseits
im Königsangriff. Also war auch Bert aus dem Rennen. Im alles entscheidenden
Spiel hatte Uli Dimmek gegen Behnam Kamal bereits in der Eröffnung eine gute Chance
ausgelassen, frühzeitig alles klar zu machen, stand auch danach lange
Zeit
besser, fand aber keinen Weg, die gegnerische Stellung zu knacken.
Behnam verteidigte sich sehr genau und
glich die Stellung nach und nach aus. Als nach über 4 Stunden Spielzeit
alle anderen Partien längst beendet waren, musste Uli schließlich in
das inzwischen unvermeidbare Remis einwilligen.
Sieger eines verrückten Turniers war damit Thomas Dickmann (Foto). Denkbar knapp, mit nur 5 Punkten aus 7 Partien und nur aufgrund der etwas besseren Buchholz-Wertung. Etwas unglücklich Zweiter wurde Ulrich Dimmek, der genauso viele Punkte holte wie der Turniersieger und auch gegen genau die gleichen Gegner schwächelte. Die eigentliche Überraschung war Krzysztof Szczepanski auf Platz 3, der die beiden Erstplatzierten besiegen konnte, aber nicht konstant genug spielte, um ganz nach vorne zu kommen. Die Seniorenwertung gewann Herbert Schmitthöfer von den SF Katernberg mit guten 4,5 Punkten, der Jugendpreis ging an Jürgen Weischenberg (3 Punkte).
Alle Ergebnisse und die Abschlusstabelle befinden sich in der rechten Spalte.
Ich stelle gerne auch schöne Partien von euch ins Netz. Ihr müsst sie mir nur geben.
(td 11.12.2005)
Topfavorit Martin Valkyser konnte seinen Titel bei der Stadtmeisterschaft erfolgreich verteidigen. In einem jederzeit spannenden Turnier blieb kein Teilnehmer ohne Niederlage und die Entscheidung fiel erst in der letzten Runde.
Da gab sich Martin Valkyser mit einem Kurzremis gegen Holger May zufrieden und behielt am Ende aufgrund der besten Buchholz-Wertung tatsächlich die Nase knapp vorne.
Thomas Dickmann besiegte Ingo Schilberg in einer interessanten Angriffspartie und kam ebenso wie der Turniersieger auf 5,5 Punkte. Ingo, der bei einem Sieg das Turnier gewonnen hätte, fiel auf Platz 3 zurück.
Der Seniorentitel ging an Ivan Brajkovic (4 Punkte) vor Helmut Brehme (3,5), dem auch ein abschließender Sieg über Bert Plischke nichts mehr nützte.
Bester Jugendlicher war Jürgen Weischenberg mit 3 Punkten.
Die Abschlusstabelle und alle Spielpläne befinden sich im Download-Bereich.
(td 11.12.2004)
Die letzte Runde brachte auf den Spitzenplätzen keine große Änderung mehr. Martin Valkyser begnügte sich zum Abschluss mit einem Remis gegen Frank Dubbratz, kam damit auf 6 Punkte und hielt die beiden schärfsten Konkurrenten Marc Schlette und Thomas Dickmann (beide 5,5) sicher auf Distanz. Letztere lieferten sich ein spannendes Fernduell um den zweiten Platz. Marc legte mit einem glatten Sieg gegen Bert Plischke vor, Thomas quälte sich mehr als 5 Stunden, um Manuel Heirich in einem schwierigen Endspiel niederzuringen. Vergeblich, die Bucholz-Wertung entschied knapp zu Gunsten von Marc. Für die positive Überraschung des Turniers sorgte Alexander Pawlowski, der sich mit 5 Punkten den alleinigen 4. Platz erkämpfte und damit den Jugendpreis gewann. Der Preis für den besten Senior (über 60) ging an Helmut Behme mit 3 Punkten.
(td 13.12.2003)